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„setz, einen Unterthanen, einen Gehorsam. Eine große„Englische und Deutsche Armee sammelt sich an unsirn«Grenzen; sie wird uns zum Vortheil der Protestanten„Forderungen vorlegen, die wir nicht zu erfüllen im„Stande sind, werden wir wohl ihren gcwaffneken Bit-„tcn etwas abschlagen dürfen? wir, die wir suchen„müssen, die Freundschaft dieser auswärtigen Truppen„ zu erhalten? Laßt uns also eilen, ihnen zuvorzukom-„wen; laßt uns die gewaltsamen und blutdürstigen Be-„ schlüsse — die Quelle so vieler Unruhen — vernich-„tcn, und laßt uns aus dein Grabe derselben denjeni-gen Frieden wieder aufleben lassen, den unser Vorführer„seinen Religionsfrieden nannte. — Ich wünsche„sehnlichst Ihre einstimmigeBcywwkung zu diesem men-schenfreundlichen Plane, der uns der ungestümen For-mierungen der alliirtcn Hülfstruppen überhebt, der uns„mit der so gekränkten Gerechtigkeit und der empörten„Vernunft aussöhnte. — Mögen jetzt alle anders Ge-„sinnte einem Kriege fluchen, den ich zur Vertheidigung„des Staats fortführen werde; mögen sie auf jede Ge-„legenheit lauern, die Bande Eurer Einheit zu zerrei-ben. — Ich streite und rede für die gerechte Sache."
Eine todte Stille in der Versammlung, sprach demRedner Beyfall; nach einer langen Pause steht endlichder Kardinal auf, stotterte einige Worte — wahrschein-lich eine Protestalion gegen den Vortrag, die chm seinePartey in Mund gelegt hatte, und wollte hierauf ab-gehen; allein kein einziger Prälat machte Miene, ihm zufolgen — und Hemrich nahm von neuem das Wort:„bleiben Sie, " rief er ihm mit einem verachtungsvollen
Ton?