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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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Unverschämtheit den Bischof von Paris, den Kardinalvon Gondy, zur Ablegung dieses Eides zwingen wollte.

Schon sprach man laut von Manettnens Absetzung,Und mehrere dieser Verschwornen entblödeten sich nicht,in Gegenwart von seinen Anhängern, das Volk zur Em-pörung gegen ihn aufzuschreyen. — Die vier tausendSpanier, die nach dem Mchlgefechte unter dem Vor-wände einer größer» Sicherheit, in Paris eingelassenwaren, machten einige so dreiste, dem Könige von Spa-nten zuschreiben: daß endlich die glückliche Stunde ge-kommen wäre, wo sie sich in seine Arme werfen» undihn bitten dürften, sie unter den Schutz seiner Regie-rung, oder eines von ihm gesetzten Königs zu nehmen, odereinen Schwiegersohn für seine Tochter auszusuchen' demsie alsdenn unverbrüchliche Treue und Gehorsam schwö-ren würden. — Noch setzten sie hinzu: daß eine neueund strengere Eidesformel für die Ligue entworfen wer-den müßte, die auf immer alle Prinzen von Geblüteausschlösse, und sie berechtigte, alle Eidscheue aus derStadt zu verjagen, und sich in ihre Güter zu theilen.Diese Eidesformel von Philipp genehmigt, vom päpstli-chen Legalen schon vorgeschlagen, wurde mit aller Strengevollführt. — Mehrere Personen mußten ganz hülflosund ohne das geringste von ihren Reichthümern mitzu-nehmen, die Stadt schimpflich verlassen. In ihre Gütertheilten sich die Räuber. Dieses harte Schicksal trafauch den Kardinal von Gondy und mehrere Pfarrer, dieeines Einverständnisses mit Navarra, wegen ihrer Liebezum Frieden beschuldigt wurden, —

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