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sich Straflosigkeit erringen will, schien ihm Nachsichtnothwendig zu machen; aber unerschüttert in seinemersten Entschlüsse stürzt er in den Justizhof, macht denBeysitzern über die Langsamkeit des gegen die Verbre-cher eingeleiteten Prozeß Vorwürfe, droht die Bastillezu beschießen, und laßt viere derselben in dem Louvreaufknüpfen; über fünf andere, die entwischten, dasLodesurtheil erkennen, und alle heimliche Gesellschaftenunter Todesstrafe verbieten. Jetzt trat er auf und er-klärte: daß er in einem Zustande des Krieges, worindas Reich schwebe, die Desorganisation und den Unge-horsam'einiger Untergebenen zur Abschreckung der übri-gen so hart habe bestrafen müssen, daß mit ihrem Todedie öffentliche Rache gesättigt sey, und daß er den übri-gen Theilnehmern hiermit öffentlich verzeihe. DiesesEdikt wurde registrirt, und im Parlament vier neuePräsidenten (die altern waren nach Tours abgegangen,außer Brisson, der durch die Hand der Sechzehner fiel)angestellt. Kühn, groß und erhaben war MayennensSchritt, und Heinrich selbst konnte ihm seine Bewunde-rung nicht versagen; allein mit seiner so geübten Ge-wandtheit und scharfen Klugheit, hatte er dennoch vie-les übersehen, welches die Zukunft zu seinem Nachtheilkehrte.
Die Rotte der Sechzehner hatte ihre Wuth nochnicht zu der Reife gebracht, wo sie sich selbst in dem all-gemeinen Haß ihrer Anhänger und des ganzen Volksverschlungen hätte. — Mayennens Rache scheuchte siein ihre schwarze Höhlen zurück; die Strafe der Gerech-tigkeit ging an ihnen vorüber, und sie durfte noch nicht
eine