ein? so beglückende Verschwörung aufgeben, deren Erfolgeine andere Ittt, ein anderes Mittel, eme andere Weiftmuthmaßlich sichern konnte, und eine Rache, wie diese,mußte allezeit empören, so lange der Meuchelmord, detan dem vorigen König verübt war, noch als eine unbe»lohnbare Großthat aufgestellt, und die Mörder unbe-straft blieben. — Auch hatte die Besetzung des Parla-ments so viel Widerwärtiges, daß es in sich selbst zer»fallen mußre. Parlament und Adel sind eben so unzer-trennlich, als beyde mit der Krone nur bestehen; unddie Stärke einer dem Königthum abgeneigten Partey kaustentweder auf dem Volke selbst, oder auf dem Soldatenberuhen. — Hierauf ward aber gar keine Rücksicht ge-nommen, und fo waren die Wuth der Sechzehner undMayenncns Fehlet Heinrichs Alliirke geworden.
Heinrich konnte sicheret als jemahls, unter diesenUmstanden und mit den großen, aus Deutschland, Englandund der Schweiß zu ihm stoßenden Hülfskruppeu, einestentscheidenden Kampf gegen die immer sich selbst schwä-chende Ligue wagen. Schütt seit langet Zeit hatte er aufRoucn sein Hauptaugenmerk. Sie, die Hauptstadt derNormandie, eine der blühendsten Provinzen von Frank»reich, Vet Sitz der eifrigsten Liguisten, versprach seinemferner» Siegen viel Glück, seinen Truppen Unterstützungan Geld, Ruhm für seine Waffen, Aussicht auf einenwichtigen Schlag, den er auf einmahl dem Bunde Widerihn versetzen konnte, — Die Besatzung war zahlreich,und ihr Befehlshaber, Villars Biancas, ein erfahrnerund ehrgieriger Krieger, fest entschlossen, sich mitMayenncs Sohn lieber unter den Trümmern begraben
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