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es war kein einziger, der nicht zum Angriff gegen dieeben so mmhvollen Belagerten gekommen wäre; alleinda die Stadr durch Hungersnot!) gezwungen ihrer Ueber-gabe nahe war, da der Befehlshaber schon zu dem Re-ligwnsfanarisnius seine Aufiucht nehmen, und die Nothdurch dreyrä'giges Fasten in der Woche, und durch Pro-cesüoncn lindern mußte, erschien auf einmahl wieder derHerzog von Parma mit dreyßig tausend Mann auf demKampfplätze, und zog langsam, wie em Ungcwitter,durch die Pikardie zum Entsatz heran. —
Jetzt war die Hoffnung Heim ichs auf die Eroberungdieser Stadt, auf einmahl in den Staub getreten. —Er mußte jetzt entweder die Belagerung ganz aufheben,oder mit einer Abtheilung seiner Truppen dem Herzogeentgegen gehen; jenes stellte seine Größe dcrSchande, die-ses ihn einer größer» Gefahr Preis, und dennoch wählteer dieses. Mit Hinterlassung der Infanterie, welche dieBelagerung fortsetzen sollte, ging er an der Spitze derReiterei) dem Herzoge entgegen, entschlossen ihn auf sei-yem Wege von dem Entsatz der Stadt durch alle Hinder-Nisse ab- und aufzuhalten. Sein Eifer stürzte ihn beyder Stadt Anmale in eine augenscheinliche Lebensgefahr.Mit seinem Vortrab setzte er der zurück getriebenen Ar«rieregardc der Spanier so weit nach, bis er sich ganz indie feindliche Reiterey verwickelt hatte. Der größteAhnt seiner Begleiter sank an seiner Seite, er selbstwurde an den Nieren verwundet. Von allen Seiteneingeschlossen und immer dichter umgeben, rettete ihnfeine kühne Tapferkeit, und die Furcht .des Herzogs voreinem Hinterhalte, wcßwegen er feine Truppen zurück-ziehen ließ.
Diese