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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
Entstehung
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408
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rend in Rouön ein, und nahm Candbey in vier undzwanzig Stunden weg, wodurch er Meister von derSeine und dem Wege zur Zufuhr des Proviants nachRouen wurde., Mit einer gewissen Unchangkeit hattsHeinrich alle diese Unternehmungen Parma's begünstigt,und dem Feinde gewisser Masten den lockenden Genuß,den die Bequemlichkeit der Quartiere, die Leichtigkeitder Ledensmicrei und die Ausbreitung an dem Flusse ge-währte. angeboten; aber fest entschlossen durch eine aus-gezeichnete Rache das Andenken seiner vorigen Wider-wärtigkeiten zu tilgen, zog er in acht Tagen eine Armeevon acht und zwanzig tausend Mann an sich, und suchteseinen Fcmd von allen Seiten zu umzingeln. Ein Ge.fcchi drängle jetzt das andere; alle schlaue Anschläge desHcrzoi-s wurden vereitelt; dreymahl siegte Heinrich überseinen Vorn ab, und über starke Abtheilungen, die erihm entgegen gestellt harre. Er war der ganzen Armeeso nahe, dqß er auf den zwey und zwanzigsten May einTreffen liefern wostte. Sicher war ihm der glücklicheAusgaug, fest der Muth seiner überlegenen Truppen,günstig die kleinsten Umstände, unmöglich ein andererRückzug des Feindes, als über den breiten und reißen»den Strom der Seine; keine Drücke führte über diesenFluß, und doch mußte die größte Anzahl des schwerenGeschützes, und das beträchtliche Gepäcke gerettet wer-den, — die Gesundheit des Anführers selbst war durch?ine Wunde erschüttert, und auch Mayennc stechte seitEiniger Zeit. Das Lager verengte sich immer mehr gegenden in einem Halden Mond anrückenden König. AlleTruppen des Hcrzogö waren beynahe auf einander ge-packt — alle Officiere, selbst Mayenne, zweifelten an

ihrer