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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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411
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ganzen Feldzuas, der mehr versprach, als er leistete. —Die Siege des Gencras Lesdiguieres, der den Herzogvon Savoyen bis vor die Thore von Turin verfolgte,des Anführers Themines, der den Herzog von Jvyeusemit sieben tausend Mann in den Tarne sprengte, konnteden Verlust seiner Armee vorRouen, den nachthciligenEinfluß des über alles erhabenen Rückzugs des Herzogsvon Parma, seinen eigenen Mangel am Gelde, und dieVerwirrung unter den Parteyen seiner Armee nicht er.setzen, der noch aufeiner andern Seite vergrößertwurde;denn um diese Zeit raffte der Tod vier tapfere muthvolleund ihm ganz ergebene Männer weg. Franz von Coligny,der Sohn des unvergeßlichen Admirals, starb das Jahrzuvor an einem hitzigen Fieber. Die Reihe seiner Groß.thaten, und sein durch große mathematische Kenntnisse,kriegerischen Muth und weit umfassenden Unterneh-mungsgeist gegründeter Ruhm machten sein dreyßigjahri-ges Alter unglaublich. Franz von Bourbon, Herzogvon Monrpensier, Statthalter der Normandie, erlag inseinem fünfzigsten Jahre den Strapatzcn des Kriegs,der seinem Heldenmuth und seiner Ergebenheit gegen denKönig Lorbern erworben hatte. Johann von Chaumont,Feldmarschall von Guitri, lebt ewig in dem Andenkender Protestanten, das er sich durch seine unreichbare krie-gerische Beredsamkeit, und durch eine zahllose Mengevon Heldenthaten verdiente. Vor Espernai, wovon sichder Herzog von Guise auf Parma s Rückzug Meister ge.macht hatte, fiel der Marschall von Biron. Eine Ka-nonenkugel nahm ihm den Kopf weg, als er den Platzrekognoscirte. Von dem kleinsten bis zum höchsten Dienstgestiegen verdankte er nicht dem Spiele des Ungefährs,

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