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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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nicht der Gunst der Höflinge, alle Ehrenstelle», sondernseinen eigenen Verdiensten, die ihn den berühmtestenFeldherrn seines Zeitalters gleich setzen. Er harte soviele Wunden auszuweisen, als er Schlachten lieferte.—Sein Nahme wurde in allen Gegenden, wo er sich in,Gefechte eingelassen, wo er Belagerungen geleitet hatte,mir Ehrfurcht genannt. Er arbeitete viel, schlief wenig.Seine Plane waren immer viel umfassend, auf das großeund glänzende berechnet. Grenzenlos war die Achtung,die er sich bey Heinrichen erworben hatte. „ Die Eyer,"sagte er einstens zu dem jungen Chatillon, der einenRäch des Marschalls Diron verworfen hatte, „wollen„kluger seyn, -als die Henne. Ihre Dreistigkeit wäre„ schicklicher, wenn Sie einen si> grauen Bart hatten, wie„mein Vater hier, bey dem wir noch alle in die Schule„gehen müssen." Dieses Uebcrgewicht in HeinrichsGunst, vielleicht auch das zu hohe Gefühl feiner Ver-dienste unter zusammen gerafften Lohntruppen, machteihn stolz, gebieterisch, ruhmneidisch. Seine Ansprüchegingen über die Grenzen ihrer Befriedigung, und hier-aus bildete sich nach und nach ein unerträglicher Geistdes Widerspruchs und der Aufdringlichkeit, die, unbe-kümmert um die Folge und um die Verwirrung, sich mirder Aufnahme seiner Meinung begnügte. Mehrere, selbstfeine Freunde, mußten seine Treue in den Stunden sei-nes Aufbrausens verdächtig halten. Selbst er konnteseinen Mißmmh über das ihm abgeschlagene Gouverne-mertt von Roueu nicht bergen; und daß er aus Furchtvor Verminderung seines Einflusses den Krieg zu verlän-gern strebte, konnte wohl Heinrichen nicht mehr unwahr-scheinlich seyn, „Was, Schurke! willst du uns nach

„ Biron