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Spiele leidenschaftlicher Menschen entgegen zu setzen. —Auch diese anscheinende Liebe zum Frieden, die er alsKönig verachten mußte, erweiterte das Gebiet und dieZahl seiner innern und äußern Feinde, und verengte diesüßen Hoffnungen auf die baldige Herannahung frohererLage.
Die Aufhebung der Friedenspräliminarien warfMayenne in die Lage zurück, den ungestümen Forderun-gen des Papstes, den Zudringlichkeiten des Königs, undden Vorstellungen der ihm ergebenen Städte nachzuge-den. — Sein eignes Interesse und das Erschlaffen derKräfte, das Entstehen neuer Parteyen, das einreißendeFaustrecht, das gesunkene Ansehen aller Gesetze, und dersich allmählich erhebende Ton der Entscheidung, den derHerzog von Guise sich anmaßte, machte es ihm und sei-nem Ehrgefühl zur Pflicht, sein Versprechen zu erfüllen,und die Versammlung der Stände nach Paris zur Wahleines Königs auszuschreiben.
Eine Versammlung dieser Art mußte das Grab vonFrankreich, und vielleicht Heinrichs gewisse Ausschlie-ßung von der Krone seyn. — Ein Gedanke, der seineSeele auf das lebhafteste erschütterte. Die feine Politikdes Herzogs von Parma, der über diese Berathschlagun-gen endlich zu triumphiren, und seinem Herrn die Loc-hern seines mühsamen Ausdauerns zu Füßen zu legenhoffte, hatte den Ort der Versammlung schon vor derZusammenkunft nach Rheims verlegt, und das Volkund die Großen mit der ihm eignen Kraft von Gewandt-heit, und mit der Wärme, die ihm die Größe des Ge-genstandes angab, zugearbeitet, und, wo die Raschheit
seiner