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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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mit der ganzen Stärke der Vernunft. Genau wog erFrankreichs Interesse ab, noch genauer bestimmte er dieRechte, entwickelte die Kräfte, entfaltete die Zukunft,ergoß sich über die Uebel der Gegenwart, schilderte mitstammenden Zügen die Schrecken und Gräuel des Bür-gerkriegs, die Nothwendigkeit eines Anfübrers, und dieerhabenen Tugenden des Königs, unterdrückte die Stim-me des seufzenden Vaterlandes, das seine Bürger wie-der forderte, *) dieses waren die Mittel, die Sulky utztund in dem ganzen thatenvollen Leben Heinrichs der In-trigue, der Faktion und Empörungssucht entgegen setzte.

Mit der dritten Partey trat er zuerst in Unterband-lung. — Unter der Leitung ihrer verschlagenen Füh.rer — eines gewissen Abts Bellozane, und eines Abtdu Perron, Kreaturen des Grafen von Soissons unddes Kardinals von Dourbon, vorzüglich Anhänger desletztem, hatte diese einen den Konjunkturen und Zeikbe-dürfnissen angemessenen Charakter angenommen, und derzerstreueten Rotte der Sechzehner die Schändlichkeit derMittel, der Sorbonne aber den Anschein des heiligenZwecks entlehnt. Sie bezeichnete ihre Bundesgenossenmit dem Nahmen Politiker, ihren Zweck mit Erhalltung des Staatswohls und der Lbronrechte, ihre Mit-tel durch Ausschließung der Fremden, der Ketzer, undnahmentlich desiHerzogs Mayenne von dem Königthum.Gift und Dolche hatte sie im Finstern für beyde letztembereitet, und alsdenn, wenn diese ihre Wirkung gethanhätten, dann sollte nach einer unter den Obe^n des Dun-des allein bekannten Regel der Kardinal von Bourbon

vom

-) Thomas Lobrede auf Sully.