Heer folgen; — der reichste Monarch der Christenheitwürde und könne nicht undankbar seyn; schon warendie Kriegsbedürfnisse, Geldvertheilungm u.s.w., inrei-chcm ^aße bestimmt.
Allein der Widerspruch, der sich einmahl so lautgegen Spanien erhoben hatte, konnre durch kein noch soglattes Versprechen zum Schweigen gebracht werden.Man hielt auch diese Erklärung für eine Modifika ionder Noth; und wenn die List die Erwartungen der Gro-ßen spannte, so mußten die Krone und die pand einerjungen Prinzessin, der die Schatze beyder Indien zu Ge-bote standen , die Eifersucht und Rivüiräk entstammen.Der Herzog von Nemours, der Kardinal von Eourbonund der junge Herzog von Guise, waren jetzt offeurtichan einander gehetzt, Krieg und Fehde unter ihnen er-klärt, und ihr Glück dem spielenden Ungefähr Preis ge-geben. Der Herzog von Maycnne, als Gatte und Va-ter, hatte alle Ansprüche verloren. Zu dem wildestenTosen der aufgesuchten Leidenschaften, und in lum end-losen Labyrinthe, worin Eifersucht, Schadenfreude,Neid, die Bewerber verstrickte, trat die Geistlichkeit un-theilnehmend zurück, zufrieden, wenn die Wahl nichtauf Navarra fiele. Das Volk, obgleich sonst Sklaveseiner Vorliebe für einen einzelnen, machte sich aus demTummelplätze der streitenden Parteyen ein unrerhal-tendes Schauspiel; und ließ sich sein Zwcrgfell durchdas Schicksal der durchfallenden erschüttern. — Freyerwar dadurch der Kampfplatz, aber auch desto verworrenergeworden. Eine Menge Flugschriften erhitzten die Köpfe,während die geistreichen Verfasser der Menippeistbert
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