Band 
Erster Band.
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Zweytes Buch. 7;

YI2. bis 925. mit der unzüchtigen Theodors den Stuhldes heil. Petrus, und starb verdienter Weise im Ge-fängniß , worein ihn die genannte Morozia werfenließ. Johan Xll. wurde noch als Kind, in einem Al-ter von zwölf Jahren Pabst, und überließ sich als Jüng-ling den schändlichsten Ausschweifungen. Merkwürdigsind die Ausdrücke, in welchen sich die Römer bey Kai-sex Gtro den Grossen über die Laster dieses Pabstesbeschwerten. „Der Kaiser, sagten sie zu seinen Gesand-„ten, sucht nur, was Gott gefällig, der Kirche und„dem Staat nützlich ist. Johann aber thut von allem„dem nur das Gegentheil. Eine Zeuginn dessen ist„Rainicrs Wittwe, welcher er, aus blinder Leiden-„ schaft für sie, die Regierung mehrerer Städte anver-traute, und die goldnen Kelche und Kreuze aus der„ Pcrcrskirche schenkte. Eine Zeuginn ist auch die Etr'cn-„ncric, welche sterben mußte, indem sie sich die Lei-besfrucht abtrieb, die sie aus seinen Umarmungen hat-„ te. Der Lateranische Pallast war ehedem die Wohnung„der Heiligen; nun ist derselbe ein infamer Ort, wo„ sich seine Beyschläferinn befindet. Keine fremde Weibs-person wagt es mehr, die Kirche der heil. Apostel„zu besuchen, indem es allzu bekannt ist, daß er vor„einigen Tagen Ehefrauen, Wittwen, und Jungfrauen„darinn geschändet hat. Er begnügt sich mit jeder„Waare, sie mag schön oder häßlich, reich oder arm„seyn„. Noch nachdrücklicher wurde er auf der vonKaiser Gero dem Grossen zu Rom gehaltenen Kir-chenversammlung angeklagt. Auf die Anfrage des Kai-sers, was Johann eigentlich verschuldet habe, erhubensich Kardinale und Bischöfe, welche den Pabst übertausend schreckliche Verbrechen, namentlich über Tod-schlag, Hurerey, Nothzucht, Ehebruch, Gottschän-dung und dergleichen anklagten. Kardinal Petrussagte, daß sie ihn ohne Komunion die Messe lesen sa-ht«. Der Bischof von l^arni und der Kardinal Johann