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Einleitung.
»helfe». Ich will auch einen Anschlag, welchen sie»mir entweder selbst, oder durch ihre Nunzien, oder„in Briefen, werden vertrauet haben, niemanden mit„meinem Wissen zu ihrem Schaden entdecken. Einem„römischen Abgesandten will ich im Hin-- und Herrei-sen mit Ehre» begegnen, und ihm in allen Bedürf-„ nisten beyspringen. Mit denjenigen, die sie nament-„lich mit dem Banne werden beleget haben, will ich„wissentlich keine Gemeinschaft pflegen. Ich will der„römischen Kirche, wenn ich aufgefordert werde, mit„rreltachcr Lriegsrüstung getreu helfen. Dieses„alles will ich beobachten, in soweit ich nicht da-„ von vermittelst ihrer sichern Erlaubniß befreyet seyn„werde,,.
Zu gleicher Zeit, da Hildcbrand als Despot derGeistlichkeit auftrat, wollte er auch die weltliche Machtder Fürsten unter die Füsse tretten. Es war allerdingsein gefährlicher Schritt ; aber er wollte, was es auchkosten möchte , wenigstens einen Versuch wagen. KaiserHeinrich IV. schien nicht geneigt, sich vom Pabste Ge-setze geben zu lassen. Dieser aber war entschlossen,sich Gehorsam zu ertrotzen. Zu dem Ende ließ er anHeinrichen ein Aufgebot ergehen, sich vor ihm per-sönlich in Rom zu stellen, über mehrere Klagpunktezu verantworten, und im Ausbleibungsfalle des Kir-chenbannes gewärtig zu seyn. Der Kaiser zeigte sichso wenig geneigt, den muthwilligen Federungen desPabstes zu gehorchen, -aß er vielmehr die Nunziendesselben, welche ihm das Aufgebot überreichten, mitVerachtung von seinem Hofe stieß, und zu gleicher Zeitnach Worms alle Bischöfe und Aebte seines Reichs be-rief, um sich mit ihnen gemeinschaftlich über die Abse-zung des Pabstes zu berathschlagen. Wirklich wurdeauch auf dieser Synode einmüthig beschlossen , ihn ab-zusetzen. „ Hildebrand, heißt es in der Absetzungsur-„ künde, ist der erste, der ohne unsre Einwilligung wi-