Band 
Erster Band.
Seite
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n8 Einleitung.

feinem Zuge drohten. Aber er fand, ehe er noch dasheilige Land erreichte/ in dem Cyndefluß seinen Tod.Sein Sohn setzte zwar den Feldzug fort. Altein dieArmee, welche von iZvooo. auf 70c«. Mann herabge-schmolzen war, konnte sich gegen einen weitüberlegenenFeind nicht erwehren. Sie wurde bey der Belagerungvon prolomais samt ihrem Anführer, dem kaiserli-chen Prinzen, fast ganz aufgerieben, und die wenigen,welche noch das Glück hatten, dem Schwert des Fein-des zu entkommen, kehrten krank und unbewafnet nachEuropa zurück.

Glänzender schien zwar die kriegerische UnternehmungRichards von England, und Philipp Augusts vonFrankreich. Ersterer wagte sich mit einer ungeheuernFlotte von 2<x). Schiffen auf die See, und letztererbrach mit dem Kern seiner beßten Truppen und mitdem Flor seines Adels auf. Aber selbst der Himmelschien über die unsinnigen Abentheuer dieser Kreuzfahrerzu zürnen. So wie auf ihren Zügen zu Land durchVerratherey, Mangel an Klugheit, Hunger und Krank-heit ihre Heere geschwächt wurden, so hatten sie aufihren Reisen zu Wasser mit empörten Elementen undmit Wellen zu kämpfen, welche Ladung und Menschenin ihren Abgrund verschlangen. Gleichwohl blieben ih-nen bey ihrer Landung noch zcxxxxx Mann übrig, mitwelchen sie allerdings wichtige Unternehmungen hattenausführen können. Allein beyde Könige konnten, ehesie noch einen Schritt zu Eroberungen wagten, überdie Theilung der Beute, die sie zu machen hosten,nicht einig werden; und die Feindschaft, die darüberunter ihnen ansbrach, riß auch ihre Armeen hin, wel-che lange Zeit an nichts anders dachten, als sich selbstunter einander zu erwürgen. Philipp August thatendlich das Klügste, was er thun konnte; er gicng nachEuropa zurück, und überließ es Richarden allein, dasheilige Grab zu erobern. Dieser verrichtete, wenn