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Erster Band.
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Einleitung.

brachten den Katkwlicken keine Ehre, und noch weni-ger Vortheile. Ihre Religion geriekh in die Händeder Jesuiten, und, was noch das schlimmste war, indie Hände der Elendesten ihres Ordens. Daß vondieser Zeit an die deutschen Bistthünier nur meistensvon Fürflcnsöhnen in Besitz genommen wurden, setztedie Kirche in eine noch weit schimpflichere Sklaverei)«Denn fast dnrchgehends fehlte es denselben, zwar nichtan gewöhnlichen Regcntentugenden, aber gerade ansolchen Eigenschaften, ohne welchen sich in altern Zei-ten kein Begriff von einem Bischöfe machen ließ. Bisweit in unser Jahrhundert hatte kein einziges Domka-pitel, aus welchem von dem Adel alle Doktoren ver-drängt wurden, einen Mann auszuweisen, der an Ein-sichten auch den mittclmassigstcn Theologen oder Ka-nonisier, der Frankreicher und Italiener ausgewogenhätte Woher sollte aber auch Drang nach Licht undAufklärung kommen? Was den Jesuiten in andernStaaten nur durch gcwaltthätige List, und oft nurfür Augenblicke gelang, wußten sie sich in Derrrsch-laud fast unbemerkt, ohne grosse Staatsrevoluzionen,einzig durch begünstigende Umstände, für weit länge-re Dauer, als in andern Ländern, zu verschaffen«

Sechstes Kapitel.

Janscm'flcu nnd Ekuesnelisten. Ronstituzion Uni-gcmtus. Einfluß des Jaujcnisrnus auf die ka-tholische Rirche.

deicht so leicht, als die deutsche Kirche, konnte diefranzösische unterjocht werden. Immer hatte diese,wenn gleich nur einzeln, muthvolle Männer, derenEinsichten und Bemühungen eine gänzliche Verfinste-rung im Reiche der Wissenschaften unmöglich machten.Ohne der verdienstvollen Gelehrten zu erwähnen, wel-