Band 
Erster Band.
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Erstes Buch.

Pabst geworden. Allein der jüngere Rerzom'ccs vereisreite durch eine noch grössere Tücke den Plan diesesfranzösischen Prälaten. Aelada wäre einer solchen Be«förderung noch würdiger gewesen. Er hatte keineVerwandte; er war angenehm im Umgänge, sanfmü-thig und gelehrt. Er verstuhnd sich darauf, die Fi-nanzen in Ordnung zu halten, und er wurde LenKar-dinälen so wenig als dem römischen Adel mißfallenhaben *). Mein man konnte es ihm nicht verzeihen,daß er ein Mitglied derjenigen Kongregazion war, wel-che die Aufhebungsbulle des Jesuitenordens vollziehenmußte. Die Zelanten sahen nur auf ein Haupt, wel,ches am meisten geneigt seyn würde, diesen Ordenwieder herzustellen **). Scrbellom glaubte sich eben-falls befugt, auf die dreyfache Krone Ansprüche zu ma.chen. Er war ein äusserst stolzer und herrschsüchtigerMann, und niemand konnte erwarten, daß er sichmit gutem Willen feiner Ansprüche begeben würde.Man mußte ihn also mit List täuschen, und ihm vonZeit zu Zeit mit einigen Stimmen schmeicheln, dieschon im Voraus berechnet und abgewogen waren.Was Serbelkom an Verwegenheit und Stolz zuvielhatte, besaß d'Elci zu wenig, ein wahres Bild derEinfalt, und ein Mann, der nicht einmal seine Dome-stiken beherrschen konnte. Man machte ihm indessenden Hof, verschafte ihm von Zeit zu Zeit einige Stim-men, und genügte sich, die kindische Eitelkeit dieserEminenz gekitzelt zu haben.

Sobald einmal diese Kardinale durch die feinstenRanke um die Hofnung des Siegs gebracht wurden,

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