Band 
Erster Band.
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Erstes Buch. r8r

Fünftes Kapitel.

Braschi sucht dutch böst Rünste pabst zu wer-den. Eine Dame bestrebt sich, stme Wahl zuvereiteln. Simon, macht ihm das päbstlicheDiadem streitig. Braschi wird doch pabst.Ob seine Wahl kanonisch gültig gewestn sey?

Bosch, war ein ehrlicher Mann, und in Ranken un-erfahren. Er glaubte, durch seine Tugend zu verdie-nen, was schon seit lange der Preis des Lasters undder Intricke geworden ist. Aber er fiel, weil Torreg-giani und die Rczzonichi ihm nicht trauten, odervielmehr, weil sie den Braschi begünstigen wollten.Dieser war weit verschlagener, als sein Nebenbuhler.Er hatte es stets zu verbergen gewußt, daß, ehe nochdie Kardinale ins Konklave znfammengetretten , er vonden Rezzonichi das Versprechen erhalten, durch siezur pabstiichcn Krone befördert zu werden. Es koste-te freylich viele Mühe, dem alten Albani seine Vor-liebe für Bosch, zu nehmen. Allein es gelang deK inallen Tücken grau gewordenen Torreggiani, ihm be-greiflich zu machen, daß Braschi ein Eubjeckt sey,von dem es sich erwarten lasse, daß er die GesellschaftJesu in ihren vorigen Zustand wieder herstellen werde.*)

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