Band 
Erster Band.
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29Q Gesch- d. römischkath. Kirche.

lassen werden sollte; Braschl versicherte, sie loslas-sen zu wollen; a'w'r er versicherte auch in der nämli-chen Stunde das Gegentheil, da die Royallsten aufder Gefangenschaft dieser Ordensleuthe beharrtcn.*)De Solls hatte ein.« gedoppelten Auftrag. Ersollte dem Kardinal Gimom die pabjillche Wurdeverschaffen, aber zu gleicher Zeit ohne Berathung desKardinals Eastelll keinen Schritt wagen. Es bliebalso den Zclanreir kein anderer Weg mehr offen, alsdiesen siebzigjährigen Greisen, den ausser seinem hohenAlter noch besondere Krankheiten schwächten, durcheine feine List zu überraschen. So wenig Brajchl sichgescheuhet hatte, niedrige Bediente zu Werkzeugenseiner unbegranzten Ehrsucht zu gebrauchen, so wenigschien es auch überhaupt den Zclanren ein Verstoßgegen die beschworne Ordnung zu seyn, sich derDomesticken zur Ausführung einer Sache zu bedie-nen, welche nur einzig von dem Mitwirken eines gött-lichen Geistes, wie sie vorgeben, abhängen sollte. Die-se Domesticken waren Ignaz d'Aquirrc, ein Spa-nier, und der römische Priester, Spacinrh ponzcr-ri. Der lcztere hatte sich schon als Gehülfe der In-quisftwn bey Eaftelli nothwendig gemacht, und Pro-ben von seiner Verschlagenheit abgelegt. Seiner be-dienten sich also vorzüglich die Zelanren, den schwa-chen Eaftclll, von dessen Gewalt nun alles abhieng,auf ihre Seite zu bringen. Es war zwar schwer, die-sem schwächlichen Greisen, welcher wußte, wie nach-drücklich alle Schleichwege in pabstlichen Wahlgeschäftcnverboten waren**), das Gewissen zu beruhigen. Lan-

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