Band 
Erster Band.
Seite
383
JPEG-Download
 

Zweytes Buch. Z8)

Die Parthey der Zelaneen am römischen Hofekonnte diese trotzige Antwort des Pabstes nicht genugbewundern; und schon glaubte sie, unter seiner Re-gierung das goldene Zeitalter der gewallthätrgcn Päb-sie, und namentlich Riemens XI!I. zu erleben. Abervergebens war ihr Triumph und ihre Hofnnng.

Pins hatte keine festen Grundsätze, und er taugte wederzu einen Zelanrcn noch zu einen Realisten. DerMittelweg, den er von Zeit zu Zeit einschlug, konnteweder der einen noch der andern Fakkion gefallen,die es beyde darauf ankommen lassen wollten, auf denExtremitäten fürzuschreiten, und entweder alles zugewinnen, oder alles zu verlieren. Wirklich war aberauch dieses der einzige Weg, der Lcuthen offen stuhnd,die es wohl voraussehen konnten, daß sie, bey einerso thätigen Anstrengung der meisten Nazionen, das Zielihrer politischen Wohlfahrt zu erreichen» auf derMtttelstrasse sich verirren, und nur, falls es glückte^durch einen verzweifelten Sprung den alten Weg wie-der finden würden.

Diejenigen also, die durch die Herzhaftigkeit, mit wel-cher Pins dem Gesandten einer dem römis^cn Hofeso fürchterlichen Macht begegnete, unendlich viel ge-wonnen zu haben glaubten, mußten bald des Irrthumsgewahr werden, in welchem sie sich befanden. Dennpius bestätigte, vhngeachtet seiner vorhergegangenenDrohungen, den neugewählten Patriarchen von Ve-nedig, und gab den Fclamcn Gelegenheit, ihn ei-ner gefährlichen Schwachheit zu beschuldigen *). Inihren Augen waren aber auch die Vergebungen jener

*) l/.ii>imo ^el noliro konteüce kio VI. l> moürLVi ne' iuoiprimi tr-iüpoiti invincibile , kort» , e ; ino pol

sä ogln toffio 3(jUiIoo^re llWpavzsi il suo Lpoüolieu 2e>o»Lio cke sccacllle colla wrenWma Venct» Repal dlica , occor-te in le ynite eon tutte le sltre Loviknita tcmxorali.