Band 
Fünfter Jahrgang.
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Verfassers, einer angesehenen Magistratsperson, besorgteer den Druck desselben im I. 17;»- In gleichem Jahrerhielt er eine Stadpfarre. Im I. 17;;. war der Erb.prinz von Hessen.Casscl (Landgraf Friedrich) nach Genfgekommen. Vernet, der ihn schon zu Cassel gesehn hatte,erhielt jetzt öfter» Zutritt bey ihm. Im I. 17,6. dedi-zirte er dem Prinzen einen Theil des Werks äs !a Vsribeäs !a keliAlon Llirstlenne , welches im I. 1748. verbes-sert herauskam. Im Nov. 17;;. ward Vernecen der ge-lehrte Pietro Giannone empfohlen. Dieser grosse RcchtS.gelehrte besorgte in Genf eine vermehrte Ausgabe seiner^ssoria civile äsl Re§ns äi Napoli. Das Jahrgehalt,welches er bisher von Wien zog, verlor er, seitdem derKaiser den Besitz von Neapel verloren hatte. Einige Zeitlebte er in Venedig. Daselbst fand er Freunde und Fein.de. Vernet verschalle ihm in Genf Zutritt bey Türretinund Bürlamachi. Den 24. März 17;«. hatte Giannonedas Unglück aufgehoben zu werden. Er wagte es nicht,sich in der Kapelle des französischen Residenten schn zulassen, und gleichwohl wünschte er das Osterfest begehenzu können. Sein Sohn, und hernach er selbst, liessensich durch einen Jtaliäner eine Stunde weit von der Stadtan das Ufer des Sees locken. Er wurde sehr gut bewir.thet. Kaum befand er sich im Schlafzimmer, so sah ersich mit seinem Sohn gefangen genommen und nach Chain-bery fortgeschleppt. Es war ein Streich der Jesuiten,welche den päpstlichen Nuntius zu Türm in Bewegunggesetzt hatten.

Der König von Sardinien schlug seine Auslieferungnach Rom ab, und nahm es auf sich, ihn in seinen eig-nen Staaten bewachen zu lassen. Der savoische Guber.uator verlangte von dem Magistrat zu Genf das Geräthund die Papiere des Gefangenen. Der Auftrag wurdevollzogen, jedoch nicht bis Türretin und Vernet einige sei.