Band 
Fünfter Jahrgang.
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ner Briefe auf die Seite geschafft hatten. Vernet beuch,tete diese Katastrophe Giaimonc's Freunden in Italien.Der Prinz von Hessen, Caffel schrieb zu'Gunsten des Ge,fangenen an den Prinz Eugen. Fataler Weise starb die,ser bisherige Beschützer desselben. Die beyden Giannonewurden nach Piemont gebracht. Der Sohn wurde be,freyt. Der Vater erschien vor dem P. Alfieri, dem Vi,car des Groß. Inquisitors; er wurde von dem Verdachtder Ketzercy losgesprochen, blieb aber in der Citadell zuTürm, jedoch mit völliger Freyheit, daselbst spazieren zugehn, zu lesen, zu schreiben, und überhaupt alle Be,quemlichkeiten zu gemessen. Im I. 1740. erscholl dasGerücht seines Todes: Allein Vernet versicherte mich,Laß er noch länger gelebt habe, und wirklich eine späthereHandschrift von seinem Leben besitze. In den Nemoris8torlLo-oritiLhs 8torici Xapolitarn D. I. erzählt F.A. Soria, im I. i?;8. habe der Gefangene in Gegen»wart des P. I. B Prever alle seine Ausfalle gegen dierömische Kirche feyerlich bereut. Im I. 174'. hatte manihn in die Festung Ceva geführt, und hernach im I.1747. in die vorige Citadelle, woselbst er im I. 174g.durch Betrübniß und langwierige Krankheiten aufgezehrt,den 7. März im ?2sten Jahre den Geist aufgab. DerKönig von Neapel hatte nicht nur feinem Sohne ein Gna.dengehalt von zoo. neapolitanischen Dncaten (200. Thlr.)verlieh», sondern dieses Gehalt nach desselben Hinschiedauch auf seine Frau und Kinder verlängert.

Den i. May 17^7. hatte Vernet durch den Tod seinenAlphons Türretin verloren. Vernets Lobrede auf diesenTheologen liest man in der Ribliotk. railonnss 's. XII.x. 1. 2. Im I. 1741. edirte er Türretins lateinische Vor-lesungen über die eilf ersten Abschnitte des Briefs an dieRömer. Im I. 17)8- hatte er eine akademische RedeÜber die Beylegung der bürgerlichen Unruhen gehalten.