wie Ein Ev dem andern gleichseh», und dessen ganzeFamilie auf jenen Knaben ihre schönsten Hoffnungengründe;i).
Da empfiehlt sich auch der bekakle Eobanus Heßiusin Joachims Gunsten; setzt das nördliche Deutschlandgegen das südliche, und die Hohen Schulen zu Leipzigund Wien, in Absicht auf alles was Cultur »no ächteDeurschheik heisse, in cmen für die letztere äusserst vor«theilhasten Contrast; eifert gegen die urkeusche M-°se dermehrern Dichter seines Zeitalters, und leal in vadiansSchooß gleichsam ein feyerliches Gelübd > b daß n,^. undauf immer die Religion, nicht zwar (fugt er hinzu) jenerohe und borstige, zu welcher sich des ehrwürdige» Laprnio Verleumder bekennen, die ei,:siie Göttin seyn werde,die ihn zu seinen Liedern begeistern ioll ;?) Auch Eo-ban war ein Freund der Appcrbache und Hurrcn.
Da schreibt unserm Joachim nngefchr um drc nämlicheZeit der Ulmer-Arzt, Lobalrin, aus Erfurrh, undbezeugt von sich etwas, dessen sonst selten ein Mann vomWeibe gedohren sich rühmen kann: Daß er, einen einzi-gen Unfall ausgenommen, welcher in früher Jugend ihmzugestoßen, aus eigener Erfahrung nicht wisse, was Trauer,Angst und Beschwerde sey; und höhlt dann freylich starkgenug aus, wenn er den oberwähnten Eoban einenMann nennt, der das sonst, wie man gewöhnlich wähne,an Gelehrsamkeit dürre Land Hessen mit den reichstenBächen tränke, und es so fruchtbar als Spanien undIndien mache z;).
Da lernen wir Ulrich Lenern von Appenzell,eine halbe Landskraft von vadian, und noch kürzlich sei.nen Schüler kennen, der sich bald nach seiner Rückkunft,
3i) i;lz-i6. zr) i;i4.
zz) Lost. Spanien «nd Indien, Böhmen und Preussen, heißt'sin der Urkunde.