Band 
Sechster Jahrgang.
JPEG-Download
 

auf dringendes Anhalten seiner Verwandten und Freunde,zum Cleriker weihen läßt, und am Tag, da er die ersteMesse liest, wie es scheint, nach damaliger Landessitle,;?o. Gäste bewirthen muß , die ihn hinwieder so reichlichbegaben, daß er sich daraus jedes nachjagenden Herrn ent-ledigen , und nun die Rechnungen seines Tuchherrn undSchneiders zu Wien vollkommen tilgen kann; der dannbald nachher zum Ludimagister der jungen Hirten vonAppenzell erhoben wird, und frvhnfastlich st. zu Solderhält, wovon er, nach einigen Jahren, so viel zu erspa»ren hofft, daß er eine zweyte Reise nach Wien unterneh»men, und sich mit seinem theuern Lehrer wieder vereint»gen kann. — Da erzählt Lcner, wie ihm neuerlich zuZürch, einzig um sein, Vadians, willen, von der ade,lichen Familie Grebel, die ebenfalls ihre Sühne undEnkel zu Wien hätten, so viel Ehre und Zucht erzeigtworden; wie sie sich anheischig gemacht, wenn Joachimeinst ins Vaterland zurückkehre, ihm gewiß zu einer an«sehnlichen Stelle zu verhelfen; mit dem Hinzuthun: DieTagsatzung würde jüngsthin Glarcan, wär' er nur nichtso phantastisch gewesen, für sein Encomium der Schwer-rzer-Lande zg) so viel gegeben haben, als er nur gewollthätte. »Und ze Appenzell (fährt Lener fort) ist ein»hübsche junge Witkwa, - 8 . Jar alt, die für ein Jungfer»gelten könnte, und hatt 2000. st. wert; und die näm»Uech wenn Jr hie wärcnd, und's Uech gefällig wär.» Denn ich hab ein Wyp an sy gefchigkk, von der ich ver.»standen, daß fy des Dings ganz lustig und begierig wär,,.Dann erzählt er ihm noch allerhand Nova von den Unter.Handlungen der Stände mit Frankreich wegen dem Ewi-gen Frieden, und bemerkt: Ungeachtet an der vorjährigen(t;r;.) Schacht vor Mailand an die zooo. Mann ge-blieben ,

Z4) Oelcrixtlo totlus Uelvsti«.