Band 
Sechster Jahrgang.
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Und ob ein Herr der Sassen schonIhm viele bracht, vergaßEr nicht den Dank dem Rittersmann,

Schätzt ihn vor allen bast

Ihn wollt' er in dem Rathe, wollt'

Ihn um sich im Gefecht;

Sein Rath und seine That nur galt,

Er war so — schlecht und recht! —-Schon waren wir durch UngerlandGedrungen — der SoldanJkaniens geschlagen — nunAus Syrien heran--

Doch ach! — Ihr Menschen nicht — es herrschtDas Schicksal! — Sieh! da wardUns Friederich geraubet, ach!

In Cpdnus Fluth er starb;

Und aller Treuen Treu war hin,

Und jeder sehnt sich heim rMög Pabst nun, oder GaladmDes Grabes Herrscher seyn!

Wie Wind die gelben Blätter jagt,

Zerstreut sich schnell das Heer;

Der Sarazene hält's für Flucht,

Ereilt es hinterher.

Und sieh! der brave RittcrSmann,

Ob er sich wüthig sträubt,

Sinkt jezt aufs Knie — verwundet — weh!Sinkt kraftlos und betäubt-

Und wild und wüthig ging'S um ihn.

Traun! traun! es lohnt der Müh'!

Ein Sarazene reißt ihn fort,

Und rettet ihn - zu früh!

Zu früh nur, denn er mußt auf's Schiff,

Wo Ketten seinem ArmDiel Wunden schlugen — seinem HerrSchlug tieferer der Harm! —