dem sechsten Theil seiner Physiologie; und sollten ihmauch einige derselben von seinen Zeitgenossen abgesprochenworden seyn, so wird doch sein unläugdaces Recht auf diemeisten derselben und besonders das Licht, das er überdie Lehre von der InkubationOßifikauon, Reitzbarkeitund verschiedene andre Theile der thierischen Oekonomie.verbreitete, ihm ohne asten Zweifel einen grossen und ehren,vollen Ruf bey der Nachwelt zusichern.
Hallcrs Einkünfte vermehrten sich, so wie seine Ver.dienste ausgebreiteter wurden, und Ebrenstellen strömtenvon allen Seiten auf ihn zu. Im I. .748- wurde er indie königliche Societät von Stockholm, im I. 1749. indie von London aufgenommen, und 1754. zu einem deracht auswärtigen Mitglieder in der Akademie der Wissen-schaften zu Paris erwählt. Im I. 17;-. wurde er zumLeibarzt Georg II. und 1740. zum Hoftalh ernannt. Im
I. 1749. adelte ihn Kayfer Franz auf Ansuchen Georgs
II. und um dieselbe Zeit besuchte der König die Universi-tät und bezeigte Hallern besondre und auszeichnendeMerkmahle seines Beyfalls; eine Ehre, welche dieser ineiner englischen Schrift: »Kurze Nachricht von des Kö-»nigs Reise nach Göttingen „, *) bctittelt; und in dervor seiner Ausgabe von Boerhaavcns
stehenden Zueignung an Georg II. dankbar an-erkennt. Im. I. ,74?. schlug er eine Einladung nachOxford aus, auf welche wahrscheinlich die Ernennungzum Professorat der Botanik, welches durch den Tod desberühmten Dillcnius ledig geworden war, erfolgt seynwürde; eben so eine zweyte von der Universität Uerrecht,und im I. 1750- eine dritte von dem König in Preussennebst dem Anerbieten einer sehr beträchtlichen Pension.Aber von allen seinen Beföberungen gewährte ihm keinemehr wahres Vergnügen, alS seine Erwählung in den
-r) L Ilwrt UsrrLtivs ok tke Klnxr ^ourno^ to Löttlngen.