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grossen Rath zu Bern, weil sie ihm bey einer vorhaben«den Rückkehr in seine Vaterstadt, nach welcher er mitSehnsucht und Zuneigung hinblickte, auf einen ehrenvol-len und wahrscheinlich auch mit Nuzen verbundenen PostenAnwartschaft gab.
Er ließ sich auch würklich im 1. 175;. durch den schwan-kenden Zustand seiner Gesundheit, durch das Verlangenvon Göttmgcn wegzukommen, welches er das Grab sei.ner Gattinnen nannte *), und durch den sehnlichsten Wunschseine übrigen Tage dem Dienst seines Vaterlandes zu wid«
Haller hatte sich dreymal verheyrathet. Zuerst 1751. mitMarianen wyß, die im I. 173a. starb. Das zweytem«!17z«. mit Elisabeth Bücher, welche im gleichen oder demfolgenden Jahr im Kindbett starb. Beyde waren von Beritgebürtig. Sei e dritte Gattin Amalie Friederike Teichme^er,eine Deutsche, mit der er sich 1734. verbunden hatte, überlebteihn. Er hat von den beyde» erstem Lebensbeschreibungen heraus,gegeben. Haller hinterließ acht Kinder, vier Sehne und vierTöchtern, die er alle noch bey seinen Lebzeiten versorgt sahe.Sein ältester Sohn Göttlich Emanuet, der 17z;. gebohrenwurde, widmete sich nach dem Beyspiel seines Vaters dem Dienstfeines Landes und den Wissenschaften. Er wurde Mitglied desgrossen Raths und erhielt verschiedene Aemter bey der Regierung,besonders die Landvogtey , in welchem Posten er 1786.starb. Als Schriftsteller zeichnete er sich durch verschiedene Werkezur Erläuterung der Geschichte und der Litteratur der Schweißaus, und besonders durch seine Gchwcizcrbibliothek in sechsOktavbänden, wovon er nur den ersten selbst herausgeben konnte.In diesem Werke, das man wegen der darinn herrschenden Ord-nung und Genauigkeit mit Recht schärt, führt der unermüdeteVerfasser alle Bücher an, selbst Handschriften in Menge, dievon der Schweiz bandeln, und zwar aus allen Sprachen, so wieauch alles» was von Schweizern über irgend eine Materie ge-schrieben worden; ja er läßt sich selbst zu den kleinsten Artikelnherab, welche in Zeitschriften erschienen sind; und in den mei-sten Fällen, wo das Werk eine umständliche Nachricht verdient,