wen, bewegen, eine Reift nach Bern vorzunehmen, umsich daselbst eine Versorgung auszumachen, die, wennauch nicht so einträglich als sein gegenwärtiger Posten, ihndoch mitten in seine geliebte Schweiz v rftzre. Bald nach sei-ner Ankunft erhielt er glüklichcrweise durch das Loos die Stelleeines Ammans. Obschon diese Stelle wenig eintrug , sogab er doch sein Professorat in Görringen auf, und ließsich zu Bern nieder, weil er sie als ein Vorspiel zu an.dern Posten ansehen konnte, und weil sie ihm unmittelbareGelegenheit verschafte, seinen Kindern nüzlich zu werden.
Die allgemeine Freude feiner LanvSleuthe über diesesEreigniß war so groß, daß Mörikofcr zum Andenken sei«ner Zurückkunft eine Medaille schlug.
Nachdem er einmal diesen Entschluß gefaßt hatte, konn-ten ihn die glänzendsten Anerbiet»,igen mcht wankend ma«chen. Er lehnte im I. >755. die dringende EinladungFriedrichs II. von sich ab, der ihm die Oberaufsicht überdie preußischen Akademien und die durch Wolfs Toderledigte Kanzlcrstelle auf der Universität Halle angetragen.hatle. Im I. 1767. schlug er das Anerbieten eines sehrvorthcilhasten und ehrenvollen Postens zu Sr. percrsburK,das ihm Ratharina ll. gemacht hatte, aus; und ebenso 1770. die noch ehrenvollere Beförderung zu der Kanzler,stelle in Göttingen mit einem sehr ansehnlichen Gehalt;obschon Georg III. nicht nur an Hallern, sondern auchan den Bcrncrschen Senat schrieb, und diesen ersuchte,ihn durch seinen Einfluß zur Annahme derselben zu bereden.
analyflrk er den Innhalt, verbessert die Fehler and gibt seineMeynung von dem Werth desselben.
Ich war mit dem gelehrten Verfasser persönlich bekannt, undhabe ihm einige merkwürdige Belehrungen über dir Schwel; undverschiedene, seinen berühmten Vater betreffende, Anekdoten znverdanken, welche ich iu diese» biographischen Nachrichten be«nuzt habe.