Band 
Sechster Jahrgang.
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man nicht, ob der gedankenreiche Innhalt, oder der zier-liche Ausdruck, oder der Perioden Wohiklang mehr zubewundern sey? Dann entschuldigt er sich, daß er ihm in«tolln keinen prolomaus verschaffen könne; läßt sich überdie mancherley Ausgaben dieses alten Erdbeschreibers aus,und weißt schon, wie weit derselbe und Strabo von denneuern Entdeckungen übertreffen worden 22). — Da sehenwir tief in die Gedanken des lieben Mannes hinein, wenner seinem Freunde nicht birgt: Wie er seine könftigeyStudien lieber zu Basel fortsetzen möchte, um dort. diephilosophischen Vorlesungen über Scoms zu hören, des,scn Lehrsätze ihn deutlicher und der Wahrheit gemässcr zuseyn dünken, als die Possen und Fabeln gewisser Nculin,ge; und — bis in seinen Magen, wenn er fortfährt:«Und eben so hoff' ich dort, anstatt des ewigen Bierö,«wo nicht Wein, doch reines Brunnwasser, und Speisen„zu finden, die ich verdauen mag,,. Und in seinen Beu.tel, und in seine ganze Lage bey Hause, wenn es weiterheißt: »Aber bey diesem Entwürfe sind zwey beynahe um»überstcigliche Schwierigkeiten zu besiegen: Die eine,„daß ich in «tolln noch so viele Schulden habe, die ich»innert Jahresfrist kaum werbe tilgen können ; die andre,„daß mein Vater über mich zörnen mögte, wenn ich„nicht heimkomme, wo man mir bereits eine Pfründe»anbietet. Ader da kann mir niemand besser helfen, als»du, mein Lieber! Hab' ich doch das gehörige Alter,»um einen Pfarrdienst zu versehen, noch nicht erreicht.»Und den zu Mollis wünsch' ich freylich am allcrwenig,„ sten, wo ich mich, wie der Gaißhirt, alle Jahr neu»müßte wählen lassen,,.

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