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Im folgenden Jahr i;i6. schrieb der erwähnte PeterFalco an Zwingli und bat ihn, sich, bey Anlaß einernächstbevorstehnden Tagsatzung zu Zörch, daselbst einzu-finden, wo er ihn einmal persönlich kennen zu lernen,und sich mit ihm vertraut 12) unterreden zu können hoffe.Auch ersucht er Ulrich, ihn künftig nicht mehr Ritter ;;)zu schelten, das er nicht sey, und noch minder ihn füreinen Gelehrten, oder gar für einen Griechen zu halten,da leider feine Berufsgeschäft'ihn verhindern, den Wissen»schasten obzuliegen.
In dielen Jahren ni;. r6. u. r?. treten die GebrüderPeter und Aegidius Tfchudi, Söhne Ludervigs,des berühmten Vaters von 15. Kindern, mit Valen-tin, ihres Vatcrbruders, des rüstigen Ritter Marquards,verwaistem Sohne auf. Alle drey studierten damals theilszu Bafel, theils zu Wien, und waren vielleicht in ihrerJugend sämtlich, Valentin gewiß, Schüler des Leuth»Priesters in ihrem Geburthsort. Denn in einem Schrei»ben aus Bafel, im Sommer des I. rsi;. nennet derselbeAwinglin ausdrücklich feinen Lehrer, dessen ganz beson-dern glühenden Eifer, jedem nach Wissenschaft strebendenJüngling nützlich seyn, er auch an sich erfahren. Dannrühmt er Ulrichs vorzügliches Geschicke die Klaßiker zuerklären, und seinen vortreflichen Wandel, den der Zahndes netdigsten Tablers kaum werde antasten dürfen; underzählt darauf, wie Lorit, der feinem Vaterland Glarusso viel Ehre mache, einer gewissen Anzahl junger Glar-ner und andrer eine sehr geräumige und bequeme Woh-nung gemiethet; wie sie sich durch solches Beysammenseyndesto besser im Lateinreden üben, und mit t;-iü. Gold«gülden jährlich auf jeden Kopf an einer gemeinschaftlichen
zr) 8olus cmn lolo,
Zz) Lymtem Lorsatum,
(Schw. Mus VI. Iahrg. 8. Heft.) Qq