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Gegen End des nämlichen Jahrs ,;i 6 . erschien dannvollends» ebenfalls zu Basel, eine ganze Sammlung vonGlarcans poetischen Briefen, die er wegen ihres elegi-schen SylbenmaasseS Elegien nennt. In der Zueignungderselben an Zwinglin eifert er nicht wenig gegen dieje,nigen, welche wähnen, Lascivität gehöre wesentlich zudieser Dichlungsart- Und kurz vorher gab er sein lis-in Nuiicen heraus; und sagt uns in einer an sei.nen Gönner, den Bürgermeister Falco von Freyburggerichteten Zueignung: Wie viel die Alten sich aus derMustck gemacht, unv wie wenig es hingegen die Neuernthun. H. H. Fllßli.
III.
Thomas Morus.
Erasmus an -oncten.
(Antwerpen 2;. Iul. 1519.)
A^orus ist in Absicht auf seine Leibeslänge zwar nichtgroß, doch auch nicht auffallend klein. Alle seine Glied-massen aber sind untadelich proportioniert. Er hat eineweisse Haut; auch seine Gesichtsfarbe ist wcißlicht, dochnicht blaß; so entfernt sie von Nöthe ist, so wird sie dochdurchaus von einer äusserst feinen Lebhaftigkeit erhellet.Er hak schwarzbraune, oder braunschwarze Haare, dün-nen Bark, bläuliche Augen, mit einigen Flecken besprengt,dergleichen ein Kennzeichen eines sehr glücklichen GenieSsind, und welche zumal die Brirren sehr gerne Habei,da man bey uns mehr auf der schwarze» Farbe hält. Siebehaupten, es sey keine Art von Augen reiner von Lasternals eben die seine. Seine Physiognomie drückt seine Ge-