Band 
Sechster Jahrgang.
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die sich wieder in den Herbst des folgenden Jahrs erstreck»ten. Guicciardim erzählt solche ausführlich. Ludewigschlug gegen alles Einrathen feiner Staatsbedienten fo-wohl als derjenigen Personen, welche ihm noch in derEldgcnsßschaft am meisten gewogen waren, aus Spar«samkcit das Beding rund ab, unter welchem allein, da-mals die Stände das kurz vorher ausgelaufene Bündnrßmit Frankreich erneuern wollten; wenn man ihnen näm»lich ihre Jahrgelder um 20000. Franken vermehren würde.Daher der allgemeine Widerwille gegen die Krone, denman itzt unter die Theilnahme an der von ein Paar ein-zelen Orten erlittenen Privatkränkung zu verhüllen suchte.Hinwieder wähnte der König, ihre von Zeit zu Zeit ver-nommene Drohungen ungestraft verachten zu dürfen. Dernahe Winter , die in diesen Monathen anlaufenden Flüsse,die Vorsicht welche der Herzog von Nemours gebrauchthatte, alle Lebensrnittel im Milancsischcn in die festenPlätze zu bringen, schienen ihm hinreichende Sicherheitgegen einen unvorgefehenen Einfall der Schwciyer umso viel mehr zu gewahren, da es ihnen an Rcuterey undgrobem Geschütze gebrach.

Einmal in der Zwischenzeit hakten die drey Ständewirklich ihre Miteidgenossen, durch Gesandtschaft vonOrt zu Ort, eigens dieses Geschäftes wegen auf einenLag nach Emsiedeln geladen »). Kürze der Zeit, undihre müden Pferde binderten sie, die volle Kehre zn ma-chen. Sie thaten darum an Glarus z. B. ihre Einla-dung schriftlich, und erwähnten darin», neben der Ge.schichte ihrer Läufer, so wie wir solche oben erzählt ha.den, »noch sust vilerley Worten, die des Küngs Lüt in»Meilan, ihnen, und uns allen, Glimpf und Ehre be-„ rührend, zugeredt hättind». In dem Abfcheid des be-ll Anfang Aprikls r;n.