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und mit Besuchen zu 10), ohne jedoch ihren Hauptgegensstand aus dem Gesicht zu verlieren. In Bezug auf die.
»rechtigkeit erwachen werde, um die menschliche Hoffarth in„ üoth zu tret.«,,- So sehr nahm er dieses Denkmal zu Her-zen » daß er «n offener Tafel bey Strippn seinen Unwillen znäußern anfieng. Der General war verlegen, und bat, seinerzu schonen- Jener ließ sich nicht irre machen, fuhr fort, undbehauptete, daß alle Fremde hierüber Eines Sinnes seyen.» Wohlan „» sagte Stupps, der auf alle Weise endigen wollte,«auch bey Hofe fand die Sache nicht allerdings Beyfall; aber»in derley Dingen muß man dem Strom folgen».
Uebrigens haben erst wir, nach dem Verlauf von hundertund mehr Jahren» also nicht so bald, als sich der Zürcher ein-bilden mochte, erlebt, daß jenes Idol der angebeteten königlichenMajestät auf dem Siegesplatz niedergerissen ward; und was al-les mußte nicht noch vorher geschehen, wie ganz anders der Kelchdes Uebcrmuths und der Ueppigkeit des Hofes sich anfüllen, eh'er zum Ueberlaufen kam? Zum Unglück leerte sich der Bechergleichsam nur auf Einer Seite, um auf der andern die Schaaledes Uebermuths und der Ueppigkeit der untern Klaffen auf ein-mal voll, und sie in der Verdorbenheit den obern gleich zu ma-chen. Zwar wurde der Thron niedergestürzt, und in den Kothgetreten; damit aber mochte die Freyheit »och nicht emporkom-men Immer dieselben, legten, wie es ehedem gegen ihren Kö-nig die Höflinge studrvigs XIV. zu thun gewohnt waren, diefranzösischen Wiedergebährer nunmehr die prächtigsten Na-men und die eitelsten Lobsprüche sich selbst und ihren Thatenbey. Es wäre nichts leichters als zn zeigen, daß, was denMenschen der alten Verfassung und mit Grund vorgeworfenwird, die Menschen der neuen Verfassung sich gleich arg habenzn Schulden kommen lassen.
ro) Unter andern Besuchen gaben sie auch einen der Frau vonNemours, gebornen Herzogin von Longueville, und Fürstinvon Neuenburg, die unsre Botschafter gerade »ach ihrer Ankunfthatte bewillkommen lassen. Das Gespräch mit ihr, gieng für-vehmlich über Neuenburg, wo die Fürstin ihren beständigenWohnsitz aufzuschlagen das Verlangen zu hege» schien; denn sie