Band 
Fünfter Jahrgang, 1748.
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rede erwähnt, den in der Rede kürzlich ab-gehandelten Haupt-Satz hier weitläuftigerausgeführt. Ein jLrus ele^nrior zu heis-sen, ist nach des Herrn Verfaffers Gedan-ken nicht genug, daß man ausser der gründ,lichm Kenntniß der Rechte , die von dereleALlma noch wett unterschieden ist , auchdie Kenntniß der schönen Wissenschaften be-sitze. Er beruft sich auf das Beyspiel desM. Cato, der in der lateinischen und grie-chischen Sprache besonders geschickt , dabeyberedt und in allen Wissenschaften erfahrengewesen, aber dabey vir anri^u« levcrira-rix Lc sb omni elegsuris culrugue smce-niori pcne morose alienux heisse. Es ha-ben ihm nemlich die Anmuth und Dortrcff-lichkeit des Geistes ( inZenii amoenirax 8eexcellenria) gefehlt. Dieses macht den Cha'racrer eines fOri ele^anrionx aus, und da-durch muß das Ernste und Verdrießliche, sosonst in der Rechtsgeiehrsamkeit ist , ange-nehm gemacht werden. Diesen Cbaraeterführt der Herr Verfasser in der Folge gelehrtund angenehm aus. Ist für 12 kr. zu haben.

Alton« und Flmoburg. Die Gebrü,dere Korke haben in vorigem Jahre abdru-ken lassn: Herrn Ludwig Holbergs,Freyherr» der Baronie Holbcrg , Jü-disüie Geschichte von Erschaffung derwelk biß auf gegenwärtige Zeit , ausdem Dänischen ins Deutsche übersetztvon Georg August Detharding. ErsterTheil, i '»lphvbet i Bogen in Quarto.Zweyter Theil/ ^Alphabet. Web die Ge-schichte des Iosephus nur biß auf die Zer-stöhrung Jerusalems gehet ; Prideaur vonden letzten Königen anfängt , und mit demHerodes endiget; Basnaac aber die von Pri-deau abgebrochene Historie biß auf die ge-tzenwärtiae Zeilen fortsetzet, und es folglichUli-> bißher an einem Werk gefthlet, worinndie I üdische ockorre von Anfang der Weltbiß letz umständlich und in einer genauenVerbindung wäre vorgetragen worden; sohat der Herz- Ba^n von Holberq ein solchesWerk den Gelehrten in die Hände geliefert.

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Er hat seine Arbeit hauptsächlich auf dieangeführten Schriftsteller gegründet, undsich zugleich der beyden ersten Theile der all-gemeinen Historie, die in Engelland anS Lichttritt » mit Nutzen bedienet. Wir besinnenuns, daß dem Herrn Verfasser in einer Zei-tung vorgeworssen worden , er hätte desSchuckfords Harmonie der heil. und profan.Scribentcu gar nicht gebraucht. In derVorrede nennt er denselben zwar freylichnicht, aber wenn man den Text selbst an-stehet , so wird man finden, Schuckfort seynicht ausgelassen. Beyläuffig wollen wiranzeigen, daß man Nachricht haben will,Schuckfords vierter Theil sey im Englischenschon fertig. Die andere Schriftsteller, de-ren sich der Herr von Holberg bedienet hat,sind P. Oimon, Spencer, Seldenus, Light-soot, Wooton, Cunäus, Vitringa, Vartv-locci , und unter den Jüdischen RabbinenDavid Gantz, Saiomon Ben Virzä, Ben-jamin von Tudcla , S. Luzzato, R. Ma-nasses und andere. In der neuern Jüdi-schen Historie hat er aus dem Schudt vielesentlehnet, und dadurch dasjenige ergänzet,was beym Basnage fehlet. Nun wird mansich von der Vortreffichkcit des Werks einenvortheiihaften Begriff machen können. Je-doch nichtsbeoeukende Kleinigkeiten hat derHerr Verfasser nicht geachtet , sondern nurauf das West tliche gesehen. Wer jene le-sen will , kan die Bücher aufschlagen , aufdie der Herr Baron verweiset. Herr De-tbarding berichtet in seiner Vorrede, daßdas Französische Werk: ttistoire 6u pendle6e vstu, welches aus 10 Theilen in Quartbestehet, und kürzlich erschienen ist, mit derHolbergischen Arbeit in keinen Vergleich zustellen sey, ja nicht einmal den Namen einerGeschichte verdiene. Es sind die kleinestenBcgebenhcucn mit vieler Beredsamkeit vor-getragen. Adam, Noa und andere Patri-archen strecken so gekünstelt, daß man glau-ben solle, sie hätten sich zu Paris oder Der,stilles aufgehalten. Endlich findet man bloßdie Geschichte des alten Testaments , undsonst nichts mehr darinnen. Die deutsche

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