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in ipso Isuäi§ votiere velilbulo hreeeo, 3 NI-mum veüic vecerum cloöirins, rez ciivina;rscicL 8e zrura menre reäie reaäkari. L^c»iZikur Oeos aäesse, remgue ciivinam rra-Ltaei , saceo celiairor iilemio. Ist dieserGedanke nicht „«vermuthet und im gröstenGrade rührend ? Und was brauchen wir wei-ter Zeugniß von der Vortrefiichkeit dieserRede? Wir sagen alles, wenn wir aus demBriefe des Krakauischen Herrn Bischoffsvon Zalusky an den Herrn Doctor noch die-ses hinzusetzen, daß seine Rede unter 82 an-dern die beste gewesen. Ist für i-> kr. zuhaben.
Helmstädl. Allhicr siehet man in derWeygandischen Buchhandlung: Die Runstftets frölich zu seyn. Ein deutscherAuszug aus des berühmten AmonAlfons von Sarasa lateinischem Buchegleiches Namens , verfasset von Chri-stian Ernst von windheim. Helmstädt,r 747 in Octav. Ohne Zweifel wird sogleichder blosse Titel dieses Buchs unsere Lesersehr aufmerksam machen. Die Kunst, stetsfrölich seyn , enthält so viel reihendes in sich,daß auch sofort nur ihre Benennung ftbonFähigkeit genug hat, das menschliche Herzzu rühren, und darinnen eine Begierde zuerwecken < ein solches unschätzbares Kleinodeigenthümlich zu besitzen. Der berühmteAnton Alfons von Sarasa bot die Kunst,stets frölich zu seyn , bereits vor geraumerZeit allen denjenigen, die Latein verstun-den , um einen billigen Preiß an. Der ge-schickte Herr von Windh'im liefert sie nunauch unfern Landslcuten in ihrer Mutter-Sprache. Man findet sie hier in Zürich.Sie ist eben nicht theuer. Sie kostet ;oKreutzer. Aber man keusche sich ja nicht.Die Kunst, stets frölich zu seyn, wird mit„«gemeiner Swierigkeit und Muhe erlanget,und wenn wir denken , daß wir sie schonwirklich haben; so entwischt sie uns wieder,ebe wir es vermuthen. Verschiedene dergrösten Weltwejsen , die un^ so "-Ä schönesvon dcr GcmüNis-Ruhe zu schreiben w rcn,waren oft nichts weniger, als m sich
stlbst. Ihr ganzes Lehrgebäude von der Zu.friedenherc fiel ihnen durch einen kiel,nen Unglücks-Wind so leicht über dem Kopfeein, wie den Kindern ihre Chatten-Haustrdurch ein sanftes Blasen. Wir sind völligüberzeugt, daß man die wahre Gemüths-Ruhe erst durch mancherley Brüstungen,durch mancherley unangenehme lLchicksi'.le,durch mancherley harte Empfindungen, undkurz, durch den Weg der Noth , des Creu-zes und der Verachlung, erlanget, und daßsie, wenn man sie auf solche Art einmahlwirklich erhalten hat , biß in den Tod un-verändert bey uns bleibt, ob sie gleich zu-weilen bey neuen Anfällen ein wenig zuwanken scheinet. Weiß jemand ein beque-mers Mittel , der bediene sich dessen nachBelieben , und wir wünschen ihm viel Glückdazu; aber wir befürchten, seine Gemüths-Ruhc möchte zur Zeit der Anfechtung ab-fallen, und wir beharren fest bey unserervorigen Meynung. Was nun die Anwei-sung des Herrn von Sarasa zur Kunst, stetsfrölich zu seyn, bekrist; so gestehen wir frey,daß sie richtig und portreflich ist ; und wirglauben sicher, daß er nimmermehr mit sol-cher Kraft , und mit solchem Nachdruck,davon hätte schreiben können , wofern ernicht , wenigstens auf einige Weise, durchden Stab Wehe wäre getrieben worden.Im ersten Buche giebt er zu feiner Kunsteine Anweisung aus der Lehre von der gött-lichen Vorhersehung, und im zweyten ausder Lehre vom guten Gewissen. Der Herrvon Windheim bat nur einen Auszug dar-aus gemacht, allein es verdienet selbiger mitRecht das Lob eines sehr wohlgeratheuen.
Rotterdam. Es ist hier eine kleine Pierebekannt worden, welche in Londen gedrucktseyn solle, und den Tital führet: lba kepu^bli^ue siluvee äu penl oü eile so trouve,
das ist : Die von der Gefahr , morin-nen sie sich befindet, gerettete Republick,Der unbenannte Autor derselben führet zu-erst die Ursachen an, warum Franckreich alle-zeit über die Mütter, die Oberhand behalte,
und