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und behalten werde, nemlich I.) weil esdurch seine unermeßliche in Teutschland aus-theilende Sudiidim, dck Prinzen in selbigementweder in seinem Interesse, oder doch we-nigstens bey der Neutralität erhalte; r.) weildcr*K. - - - - wegen der genauen und er-neuerten Allianz zwischen Schweden undFranckreich denen Allürten nicht wohl bey-üeben könne, z.) Weil Franckreich durchfeine Politic, da es deutscher Fürsten Offl-ciers und Generals in Dienste nimmct, sel-bige avanciret, und ihnen erlaubet, Regi-menter von ihrer Nation anzuwerben, denenSee-Potenzen die Quellen abgeschnitten, so,wie ehemahls in Deutschland Trouvven zubekommen und anzuwerben. 4.) Weil inder Republick Holland das Finanz-Wesen soschlecht bestellet, da die Particuliers so reich,der Staat aber so arm an Geld stycn. Hiermachet er eine Vergleichung zwischen denenEngelländern und Holländern. Ein armerParticnlier in Enqellano , sagt er, lebet infeinem Häußgen ruhig, esse sein Brod, undtrinke sein Bier, und das Parlament seyenicht bedacht, selbigem turch Anlagen alleswegzunehmen , sondern suche vielmehr dasGeld bey den Reichen und Vornehmen,durch Errichtung der Taten auf Carossen,aus grosse Häusser, Französische und andereWeine. In Holland hingegen hätte derarme HandwerkS-Mann Auflagen über Aufla-gen zahlen müssen , und dagegen viele Tau-send andere nur Reichthümer zusammen ge-scharret, die oem Staat nichts nutzten, weilLiese Geitzhä se solche nicht hergeben wollten,um das Vaterland zu rette», ob sie sich gleichvoraus einbilden konnten , daß die Frauzo-stn ihre Schätze und noch was mehrers weg-nehmen würden , wenn sie ins Land kämen.§.) Weil sich die kriegenden Potenzen in ganzdiversen Situationen befänden. Franckreich,so erschöpfet es auch »eye, dörfte doch „ochnicht, wie unter Ludwig dem Vieczeheudeugeschehen, das Silberwerk der Nation an-gre-ffen , weiches vermahlen der Gott derFranzosen so , wie die Juwelen bey denHolländern stve. Ausser dem könnte Franck-
reich allezeit das Geld erhöhen , oder ausBlen , Kupfer , Leder und Papier Münzenmachen, wenn es nöthig seye. An Leutenfehle es dieser Crone auch nicht , theils wc,gen seiner obberührken Politic, theils wegender GrHssx Landes, und denn wegender Nolb, so die Armen zwinget, die Mous-quetlen bey Liesen elenden Zeiten zu ergreif,ftn. Der Wiener-Hos hingegen habe zwarkeinen Mangel an Volk, rc. rc. Engellandmüsse an selbigen , an den König von Sar-dinien , an die Churfürsten von Maynz undCölln , und andere Prinzen grosse Sudiidienzalden, und die Last des Krieges fast alleinetrage». Die Republick Holland habe sichdurch die süssen Versprechungen Franckreichs,obgleich dessen System» und Maximen allzubekannt wären, einschläffern lassen, undstehe jetzo selbigem nach der Einnahme Ber-gen-ov-Zoom frey , alles , was es wolle,gegen die Republick vorzunehmen. Mauhätte denen Engelländern nichts vsrznwerffer,:Der Lord Stack und der Herr Trevor hät-ten 1742 schon alles, was ietzo würklich ge-schehen , vorher gesagt , man seye adir da-durch nicht klüger und vorsichtiger geworden,6.) Weil Franckreich versuchte Generals ander Spitze seiner Armee, die Mitte Ar-mee hingegen so viele Generals, deren einerüber den andern jaloux seye , habe, auchÄllürter Seils alles so langsam tractiret,und über das nichts geheim gehalten werde.Hierauf kommet der Autor auf die Verfastjstng der Republick Holland, und sagt, esseye ein Unglück, daß der Prinz von Ora-lsten , der wohl würdig wäre, Graf vonHolland zu seyn, nicht schon bey LebzeitenKaysec Carl des Sechsten zum Chcfdes Gou-vernements der Republick ernennet worden,denn dadurch würde die Republick jeno „mso viel erhöhet seyn , als sie würklich u-mn.ter gekommen. Diesem Prinzen stve stuounmöglich, überall so gleich Rath m schaf-fen , um so mehr, da es ihm a- Machtund hinlänglicher Autorität mangle, soMennig und nachdrücklich, als die Umstän-de eS erheischen, zu ggstm. Bey fetzigen
Uinstäp-