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Umständen müsse sich die Republick daS Ver-trauen ihrer Alliirken wieder zu erwerben,und sich zugleich zu vertheidigen suchen.Die zwey Obiecta könnten, ohne dem Prin-zen Statthalter mehr Macht zu geben, nichtvollstrecket werden. Die Regierungs-Ver-fassung der Republick, die Langsamkeit, derKönigin , jetzo Kaystrin, beyzustehen, diebeständige Weigerung sich mit denen Mur-ren wider die weit aussehenden DrojecteFranckreichs zu vereinigen, wären so vielStreiche, welche sich die Republick selbst bey-gebracht. Sie habe dadurch die Zuneigungihrer Alliirten verlohren, und seye bey derganzen Welt in Verachtung gekommen.Durch die Erhebung deS Prinzen von Ora-nien seyen zwar die fatalen Umstände zumTheil verschwunden , allein die Zeit seyekurz , und man müsse bey einer heftigenKrankheit gewaltsame Mittel brauchen. Manmüsse die Zeit nimmer mit unnützem Deli-beriren zubringen, sondern das Eiß brechen,und durch schleunige Resolutiones das An-bringen der Feinde auf- und die Freyheit zu
erhalten suchen. Dieses könne am bestengeschehen, wenn man den Prinzen Statt-halter , auf den ganz Europa ein Vertrauensetze, in den «stand letze, daß er zusagenund auch halten , engagireu, Darleihen, auf-nehmen , und alles das, was ein Soube,rain thun kan, verrichten könne. Man könn-te auch der Klugheit der alten Römer nach-ahmen, die währenden Kriegs einen viKa-corem, der die Gewalt wie ein König hatte,verwalte. Und alsdann den König von - - -der Statthalterschaft versicheren , wann dasHauß Oranien ohne männliche Erben ab-sterben solle : Oder, ehe bevor man Franck«reich was cedire und abtrekte, man ehenderdieser Macht einige Vortheile einräumensolle, da sodann die Republique Troupvengenug bekommen würde, sich vor ihrem ge-fährlichen Feind in Sicherheit zu setzen , wo.durch man nicht allein das Verlohrne wiederrecupcriren würde, sondern auch Lothringen,und was dem Reich abgenommen worden,wieder erhalten könnte.
Bey den Verlegern dieser Nachrichten ist auch zu haben:
Lcftellftorni (j. 6.) ^moemrares Nistori« Lcc'eliafticL 8e l.ikrersrise , ^uibux vari« ol,-servaci'one5, scnprs ikem Huräsm anecäoro Lr railora o>)iilcul3, ckiversix uk«u§-hue IriltoriX capicibub eiuciäsnäi'5 inlervionris, exbibemur. r Tom. 8. l?;»2 fl. 24 kr.
Bedenken von der Schädlichkeit der Vestungen und dem wider das Natur - und Völker«Recht lauffenden Gebrauch des Pulvers. Bey Gelegenheit der neulich übergan»genen Festung Bergen ov Zoom. 4. Franckfurt 1748 8 . kr.
Johann Gerhard Lindheimers Versuch eines allgemeinen deutschen Lehen - Rechts. 4.Franckfurt 1748 8 . kr
Die Weide des Glaubens an Christo , dem Lamme GOtteS , und dessen mancherley tröst-lichen Namen , in erbaulichen Reimen und Liedern schrifmäßig entworffen , undnebst einem , auf die jetzigen Irrungen, in unserer Kirche gerichteten Vorberichtdem Druck übergeben , von dem Autore des güldenen Schatz - Kästleins. 18.Halle, a 18 kr.
Diese Nachrichten sind alle Mittwochen in Zürich bey Heidegger und OomvzgnieBuchhändler, zu bekommen.