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Freymüthige Nachrichten
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euen Mchern, und andern zur
Gelehrtheit gehörigen Sachen.
XVII. Stück. Mittwochs, am 24. Aprill 1748.
Enedig. 6io. Larrisss Ne-curri hat verlegt: l.e vi-^ne cä il vino äi Lor-ZvANL in kriuli cii l.uäo-vico Lertoli 8iA»ore äiNrikir, e öi Lelre. 1747.in Kvo. 87 Seiten stark.Des Herrn Verfassers Absicht gehet dahin,in seinem Vaterlande / im Friaulischen, dieWeinberge also zu culciviren, daß sie einenWein in eben der Qualität als der Burgun-der ist, hervorbringen sollen. Er hat aufseiner Reise durch Teutschland wahrgenom-men , daß so eine erstaunliche Menge diesesFranzösischen Weines eingeführet und ver-eonsumirt wird, mithin einen gleichen Nutzenseinem Vaterland« gerne gönnen wollen. Den
ersten Versuch machte er mit einem Wein,welcher ganz nahe an dem Fluß Tagliamento,gegen Orient zu, bey Biauzzo wackßt; al.leine alles angewendeten Fleisses und Müheohngeachtet, bekam er den Geschmack unddie Stärke nicht, wiewohl er die Farbe undden Geruch von dem bekannten Burgunder-Wein Volnai hatte. Nach deme aber ließer sich aus denen Weinbergen zu FlorenzReben , welche der Groß - Herzog sich vonBurgund aus bringen lassen, kommen, wo-mit er seinen Endzweck so glücklich erreichthat, daß bereits viele Personen solchen Friau-ler-Wein vor den besten Burgunder getrun-ken. Der Herr Bertoli zeiget also in denfünf Caviteln dieser Schrift, und zwar im1.) wie man die Rebstöcke pflanzen , undR Wein-