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und einige mehr. Hiernächst findet sich inden CominentariiS eine ziemliche Anzahl Er-fahrungen , die der Verfasser gehabt habenwill, unter denen aber verschieden- sind, anderen Richtigkeit man wohl Ursache zu zwei-feln hat. Zu Ende liefet man noch 14Exempel von so viel schwehren Geburths-Fällen, w-lche Herr Storch von Hrn. Da-vid Gottlieb Schcrffe», Amts - und Lcmd-Chirurgo zu Cranichfeld, bekommen hat,und an welchen auch verschiedenes auszu-ätzen ist. Was die zu Ende beygefügte undbesonders abgedruckt-' Abhandlung von derwohl unterrichteten Kranken - Wärterin be-trifl, so verdienet dieselbe überhaupt ihr Lob;nur ist zu befürchten, daß, da dergleichenFrauenspersonen ohnedem vielmahls klüger,als der Medicus, seyn wollen , sie es durchdiesen Unterricht noch mehr werden dürften.Wenigstens find wir versichert, eine Wär-terin , die sich diesen Unterricht recht zuNutze machen wollte» würde manche» Arztbeschämen können. Uebrigens kan man ausdem Titel des ganzen Buches sehen , daßHerr Storch die Französische Sprache so gut,,als ein Lehrer der Historien, verstehet, undwer den Faüopium vor einen Modenestr ge,halten , und geglaubet hat , daß er um dieMitte des xvi. Jahrhunderts gelebt habe,der darff nur Herrn Storchs Unterricht derHebammen lesenso wird er sehen, daß erein Neapolitaner gewesen, und die von ihmgenennten Mutter. Trompeten schon 1490entdecket habe.. Ist für i S. zu haben.,
Leipzicz. Die Weltweisen so wohl alsdie Gottesgelehrten, denen es um eine rich-tige Erkenntniß von dem vollkommensten undnothwendigen Wesen zu thun war, habe»sich allezeit vor dem Ausdrucke , daß GOtteinen Raum erfülle, nicht ohne Ursache ge-stheuet. Dennoch hat man in unsern Ta-gen geglaubt, es sey nichts gefährliches oderfalsches dabey zu besorge.-, wenn man nur vondem Raume einen richtigen Begriff fasse.Man denket sich vor dem Irrthume genugverwahret zu haben,, wenn. man den Raum-
nur als ein abstraüum der Wirklichkeit an-stehet , und ihn durch die Möglichkeit desZugleichseyns der Substanzen neben einan-der erkläret. Allein es scheinet die Sachedamit nicht so ausgemacht zu seyn, wieman zuversichtlich glaubet. Der angegebeneBegriff gilt nur von dem Raume, in sofern er möglich ist; wo aber ein Wesenwirklich seyn, und einen Raum einnehmensoll, da muß auch der Raum feine Wirklich,kcit haben. Er muß alsdann nicht die Mög-lichkeit , sondern die Wirklichkeit des Zu«gleichstyns der Substanzen lieben einanderheissen. Ist nun GOtt wirklich, und er-füllet wirtlich allen möglichen Raum, so kanauf die Weise die Ausdehnung von ihmschwehrlich getrennet werden. Die Antwort,daß zur Ausdehnung viele Theile , die inGOtt nicht möglich sind, gehören, willnichts sagen. Denn eben darum, weil durchden angeführten Ausdruck eine Zusammen-setzung in GOtt angenommen werden muß,die seinem Wesen widerspricht, streitet mandawider. Diese Ursachen haben den hiesigenHerrn Pros., Winckler veranlasset, bey Ge-legenheit zwoer Gedächtniß-Reden, seineGedanke» über diese L-ache in der Einla-dungsschrift gelehrt und gründlich zu er«öffnen. Sie ist also überschrieben: ve-
ns impl'ear H-arium munäsnum , äiryuikirLec. )oh. ltenr. Vt'mckler - Lec. Es wird'anfangs gezeiget , daß kein zusammengesetz-tes nothwendig, und folglich GOtt, derein nothwendiges Wesen ist, nicht zusammen--gesetzt seyn könne. Hiernächst wird ge-wiesen , daß weder der Begriff von demWelt-Raume, noch von dem Erfüllen des-selben, mit der einfachen Natur GOttes be-stehen könne, man müßte, wenn GOtt denRaum erfüllen, und doch nicht ausgedeh-net seyn solle, entweder die Ausdehnungder Welk läugnen, oder die Ausdehnungso erklären , daß sie eben so wohl einemDinge, welches aus verschiedenen Substan-zen bestehet , als einem einfachen Wesen zu-käme., Keines von beyden läßt sich geben,kern Endlich, wird gelehret, wie. man-, die
Üner«.