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Ur'.ermeßlichkcit und Allgegenwart GOttes,ohne die bestriltenen Begriffe, richtig , deut-lich und gründlich erklären könne. Eine sol-che Abhandlung wird sich einem jeden Leserselbst anpreisen. Sie wird es um so viel.mehr thun , da die Schreibart nicht weni-ger als die Ausführung angenehm und vor-züglich ist.
London. Herr Richard Murray, Leh-rer der freyen Künste, hat sich bißher mitVerfertigung einer neuen Einleitung in dieSittenlehre und natürliche Religion beschäf-tiget ,, und weil er nichts neues darinne sa-gen können, oder wenigstens nicht gewollt,so hat er sich doch angelegen seyn lassen,seinen Vortrug also einzurichten, daß er ge-wisser Massen vor neu angesehen werden,und deßhalben bey den Lesern Beyfall fin.den kan. Er trägt nehmlich alles in Brie-fen vor, und diese sind , seinem Vorgebennach , von der Türkischen Kayserin Selimaan ihre Tochter nach Cairo geschrieben, vonHerrn Murray aber hier mit historischen undkritischen Noten versehen worden. DieseArbeit ist vor kurzem in zwey Ockav-Ban-den zum Vorschein gekommen, und betitlest:
Hlcrkia, or 3 Aeneral Lxssem nn cke dlü-r»1 stkilolopst^ anst rste desrursl Religion.Der Verfasser sagt in der Vorrede, daß erdiese Arbeit eigentlich der Tochter eines sei-ner vertrauten Freunde gewiedmet habe. Erhalt davor , daß dasjenige Geschlechte , sowir insgemein aus übel gegründeten Vörur-theilen vor schwach halten, eben so , als dasmssrige, zu gründlichen Studircn und schar-fen Nachsinnen geschickt sey, und daß erdaher nicht übel ankommen werde , wenner seiner Freundin von den Gründen der na-türlichen Religion einen solche» Unterricht,der etwas mehr als gemeine Einsicht erfor;dere , vor Augen legete. Er bedienet sichalso dieser Erfindung , daß er eine TürkischeKayserin , die 'von ihrer Tochter etwas ent-fernet lebet , uns also vorgestellet, wie sie'an ihre, Tochter die lehrreichen Briese ab.fastet',, um- in dem, Gemüthe, derselben die.
Liebe zur Tugend und guten Ordnung recht-feste zu setzen. Sie beweiset ihr also in ei-nem guten Zusammenhange der Gedanken,der aber zuweilen durch einige Nebenmate-rien unterbrochen wird, das Seyn und dieVollkommenheiten des höchsten Wesens, dieUnsterblichkeit der Seele , den Unterschieddes Guten von dem Bösen, die Wirkungen'der sinnlichen Empfindungen, die üblenFolgerungen der herrschenden Leidenschaf-ten und der Laster,so wohl in ganzenReichen als in kleinen Familien , undendlich die Vortheile, so man sich vomder Tugend überhaupt zu versprechenhat. Dieses Werk enthält an sich selbstwenig, neues ; aber wer wollte auch von ei--nein Buche dieser Art viel neues verlangen'können ? Die Vernunft redet heute zu Tage,keine andere Sprache, als sie zu Anfang derWell geredet , und alles , was man jetzothun kan , bestehet darinne, daß man diebekannten Wahrheiten aus den entferntestenJahrhunderten in einer guten Ordnung zu-sammen träget, solche auf die Nachkommenfor zupflanzen, und besonders denjenigenVölkern , die noch in einer dicken Finsternißund Varbarey leben, bekannt zu mache»;suchet-
Venedig. Modesto Fenzo verkauft: So-
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pra uns xsrimcnre <j'-znni3 k-ussina, 3ltrsciue visserrarionicomposte 63 ! ?. 6 ivv.
Luc3 Lurrerj , stell3 Oomp3AM3 cli 6 esü.
»-,- 4 to. ;i. Seiten. Der, P. Zuzzeri, derbrreits zwey andere Abhandlungen von ei-nem alten Meyerhofe , den man bcy'Tusculoentdecket, und einer alten Svnnen-Uhr, be--konnt gemacht, »st vor einiger Zeit in Romgestorben , diese Arbeit aber durch seinen!Ordens-Bruder-, Hieron. Lombards, zumDruck befördert worden. Bey der Münzedes Königs von Bergamo Artalus merkt derVerfasser an, daß er der erste, welcher des-Konigl., Titels sich bedienet, gewesen sey,-untersucht, ob die Münze in Attalea geschla--gem worden,, und ob diesd Stadt in Lybiem
-odn.'