Band 
Fünfter Jahrgang, 1748.
Entstehung
Seite
238
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ivder Pamvbilien gelegen , wobey er auf die.Frage antwortet, .ob man solche Münze et-.wan zu Ehren des Gottes Jupiter geprägetHabe? Das Stück sechsten ist fast so groß,als dir Römischen von der andern Grössegemeiniglich zu seyn pflegen. Auf der Mün-ze der Kayserin Annia Faustina stehet manauf einer Seite ihr Bildniß , auf der andernober den Kopf des Kayfers Eiagabali, mit.der Umschrift: lmp. ^nroninus ttiurDer Hauvtvunck , worauf des VerfassersUntersuchung ankommt, ist, die Frage zuentscheiden , ob Diese Faustina Eiagabali Ge-mahlin gewesen , worüber unter den Gelehr-ten bißher gestritten worden. Er behauptet»Daß sie seine dritte Gemahlin gewesen, zei-get daß die Münze ächt sey , und man sichalso auf die daher genommenen Beweise ver,.lassen könne, und crzehlet endlich, wie erdieselbe erhalten habe. Uebrigens ist dieseletztere Schrift bereits im Jahre 174; indem Journal von Trevour gedruckt , hieraber Italiänisch und Französisch wieder auf-gelegt worden.

padua. Bey Johann Mansre ist zu Ha.ben: Uestoch Hfcrri guL exlianc, Orpbei,He krncli pHiloloplii, It^moi. Omrua al>^nr. blaria 8alvino in IcrlLm lingusm t.sv!-?aca , cum brevilllmis snnocarionibus exprobsrillimis ^ucoxibu; excerpris. ^cce-chc Uasorir llnäex » vocabula 6n»ulattelloäi comxleÄen5 , accurame ^nc. 2a-nolino, s. Iss. I). in 8 V 0 . z ;7 Seiten.Herr D. Zanoliui , Professor der orientali-schen Sprachen am Hiesigen Gvmnaffo , er-zeiget in einer kurzen Vorrede den Wertb derSchriften Hesiodi, bemerkt, daß solche un-ter allen Griechischen Dichtern vornehmlichverdienen , Homers an die Seite gesetzt zuwerden , und daß man solchen ehemahls inden Schulen zuerst gelesen habe. Hernachrühmet er den Fleiß , welchen der berühmteSalvini auf denselben gewendet , da ernehmlich solchen mit seiner bekannten Sorg-falt in die Welsche Sprache übersetzt, ob-schon einige Äcken darinnen übrig geblieben,welche er , vorn Tode übereilt, nicht aus.

füllen können. Ferner hat er das Lebendes Dichters, wie solches G-raldi in seinemandern Gespräche beschrieben , hier wieder-holet. Ausser den Schriften Hestodi, soganz zu uns gekommen , findet man hierverschiedene Fragmente , die ebenfalls Ita-liänisch übersetzt sind. AlSdann folgen Pro-cli, Lvai, und Orphei Gesänge, mebst Ba-sars Registers, so vornehmlich der Jugend,die sich im Griechischen noch nicht sattsamgeübt hat, gewiebmet ist.

Giessen. Bey Johann Philipp Kriegernist zu haben : Ioh. Jacob Schlierliachs»Isscenc. Neä und Hessen.DarmstäuifchenLand-Physici, practischer versuch undVorstellung vom Nutzen und Schadendes Aderlassens , so sich meist in undbey allen in dem menschlichen Leibevorkommenden Krankheiten vorzuneh-men oder zu unterlassen , ausser: undvorfindet, in 8vo. ro Bogen. Dir Anzahlder Schriften , ivelche nur von dem Ader-lässen überhaupt , dessen Nutzen und Miß-brauch , haben, ist überaus groß, und viel-leicht hätte sich Herr Schlierbach, wo nichtdurch den Jnnhalt derselben, doch durchihre Menge, abschrecken lassen, mit der ge-genwärtigen Schrift hervor zu wetten, wenner sie gelesenoder nur nach der gebrauch,lichsten Art dem Tittel nach gekennet hätte.Doch vermuthlich hat er geglaubt, daß dieArt, den Nutzen und Schaden des Aderlas,sens abzuhandeln, deren er stch in dieserSchrift bedienet hat , und welche in derThat ganz neu ist , wohl verdiene bekanntgemacht zu werden. Denn die andernSchriftsteller haben vor allen Dingen dieVeränderungen untersuchet, welche das Ader-lässen nach dem Unterscheide der Theile undAdern, nach der Menge des Blutes, soherausgelassen wird, und nach der Gemein,fchaft, welche die Theile mit einander ha-ben, in dem menschlichen Körper hervor-bringen , um hieraus zu bestimmen , in wieferne das Aderlässen überhaupt, so wohl alsdas, so am Arme / an Füssen, rc. äuge-