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die vielen wichtige und häufige Geschäfte,darmit er beladen ist, ohne Zweifel verursa-chen , daß er seines Versprechens so bald ver-giß! , die ?fte Noten des Vlten Theils wirddieses klar' veweisen.. Der Rath zu Rombefahl, daß die Achäer so oft Versammlun-gen von allen Gliedern ihres Bunds aus-schreiben sollen, als es die Römischen Ab-geordneten verlangen wurden , aus diesemGrund , weil der Rath zu Rom ihnen auchso oft Verhör ertheile als ste verlangen.Nun wird jedermann gestehen, daß auchder allergeringste und einfältigste Leser imStand sey die Unbilligkeit der RömischenAnforderung einzusehen , indem es ja nichtmit gleicher Mühe zugehet, eine Versamm-lung aus einem ziemlich weitläuftigen Landzu versammien , als aber wo die Häuptereines Staats in den Mauren einer einigenStadt eingeschlossen sind. Wird man alsonicht gestehen , daß diese ziemlich weitläuf-tige Anmerkung samt vielen andern über.ßüßig und ohne Nutzen sey , auch nur umdeßwillen entstanden, weil Hr Baumgartcnwegen seinen häufigen Arbetten , die ihndrücken, sein ersteres Versprechen zu haltenvergessen habe.
In der 5 >;ten Anmerkung beweiset H. B.wider die Verfasser, daß Kierellus der Röm.Bürgermeister um den Mord, der an ^rchj-niecie; dem grösten Mann, den die Weltjemahls auszuweisen hat, begangen worden,Wissenschaft gehabt. Allein ist es glaublich,daß ein Mann , der den Überwundenen mitso vieler Leutseligkeit begegnet, hierum Wis-senschaft gehabt ? Ist es möglich daß derMann, der den Ueberwundmen mit so vie-ler Großmuth das Leben versprochen, eineneinigen werde ausgedungen haben ? Ist esglaublich daß der Feldherr, der den Uebcr-läuffern zu entfliehen Mittel geschaft , undzu entrinnen Wege gewiesen, an einem eini-gen so grausam werde gehandelt haben?Ist es wahrscheinlich daß der Mann , deran dem Feiude die Verdienst belohnte, werdeBefehl ertheilt haben, nur weil die Geschichteschweigen, den itrcüimcäes - das doch sei-
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nen Ruhm gänzlich wurde verdunkelt haben,zu ermorden? Hr. Baumg. sagt das Ge-gentheil , wir müssen es also glauben.
Doch in der Körken Anmerkung fangt Hr.Baumg. an seines Versprechens wieder ein-gedenk zu werden. Die Verfasser erzeblenS- ezs. §. ?;6. die Streitigkeiten der Ra-dieren , dabin ste auch den Pnrstas ziehenwollen , m>t denen von Byzan; , er zeigtdaß die ertheilte Erzchlung aus dem kvly-bio genommen, wo aber, thut er hinzu,wichtigere Ursachen des Unwillens UruliLwider die Byzantiner gemeldet worden, alsdie angeführten seyen. Ich sage nicht ver-gebens , er fange hier an seines Vrrspre.chrns eingedenk zu werben dann da er anander» Orten auch die geringsten Kleinigkei-ten nachholet und verbessert, schweigt erhier, da er doch so wichtigere Ursachen an-zugeben wußte, gänzlich still, und überläßtes dem Leser, ste in dem pol^dio zu suchen.
Soll ich meine Meynung über diese An-merkungen kurz heraus sagen , so halte dar-vor , die Lust den Verfassern zu widerspre-chen und eine erstaunliche Belesenheit zu zei-gen, sey die Mutter von den meisten der-selben. H. B- wurde sich auch viele ver-bindlich machen , wenn er seine Anmerkun-gen , und was er sonst über dieses Buch zuerinnern weißt, absonderlich herausgebenwurde. Wir wurden uns auch zufriedengeben , wenn wir vor den Franzosen undHolländern bey diesem Buch keinen wetternVorzug hätten. Allein es ist einem Landekeine geringe Glückseligkeit und Ehre, daßwerzn es nicht im Stande ist , gründliche, .wohlausgearbeitete und weitläuftige, inson-derS in die schönen Wissenschaften einschla-gende Bücher der Welt mitzutheilen, son-dern das vornehmste , waS es hat, vonFremden und Ausländern borgen muß, dochdiese Ausländer in den Uebersetzungen ihrergelehrten Werke critistren , corrigiren , ihreFehler vorhalten, Schulmeisterisch mit ihnenumgehen , und mit seinen häufigen oft seich-ten und magern Anmerkungen , wie er vor-zieht , belehren und verbessern kan. Welch
deutsche