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Freymüthige Nachrichten
Von
Kuen Mchttn, m» a»dem zur
Gelehrtheit gehörigen Sachen.
XXXII. Stück. Mittwochs, am 7 . Augftm. 1748
gen Wesen bestehen könne. Dieses geschie-het in dem folgendenz indem gelehret wird,wie der Verstand weder mit der einfachenNatur, noch der innern Wirksamkeit GOt»tes, streite. Endlich wird aus der Ordnungin der Welt mit Recht behauptet, daß der-selbe GOtt billig zugeschrieben werde. DieVorzüge, weiche wir fönst an den gründli-chen Abhandlungen des berühmten HerrnProfessors gerühmt haben, können auch dergegenwärtigen nicht streitig gemacht werden.
Am »ken des Christmonals vorigen JahrSvertheidigte Herr bl. Friedrich Gottlob Ia-cobi, von hier, nebst Herrn George Ru-dolph Böhmern, aus Liegnitz, eine Wo,risthc Schrift, weiche den Titel führet:kbilosophi» Uipvocrsncr Sxecimen. in 4 to.
3t ;Bv-
EipZig. Die letzte Einla-dungs - Schrift des jetzigenHerrn ProcanzlerS, Io.dann Heinrich winklers,welche auf einem Bogen beyBreitkopsen abgedruckt ist,untersuchet die Frage: flniucelll^enns rcöte arrniiuLrur Oeo» und istwider den Hobbes gerichtet. Es wird an-fangs der Grund , warum Hobbes die Fra-ge geläugnet, angezeigt , und hiecnächst dieArt und Weise bestimmet, wie man ihn zuwiderlegen suchen müsse. Es muß dargethanwerden , daß die Seele, wenn sie gleich denAnfang zu denken von sinnlichen Dingenmacht, dennoch in Ansehung des Verstandesetwas enthalte, das mit einem selbst - ständi-