W vke! dient hje Aussicht die man dort genießt, daß man
W M jhe einige Augenblicke widme. Rückwärts gegen Nor-
»Mü hen sieht man das ganze majestätische Amphitheater derH M Alpen in der Ferne, die kleinern Berge gegen Como,r sckrß welche den See und die Stadt einschließen in der Nähe/M üch hie fruchtbaren Weinhügel des klome LriZnrs zur Lin-
fP, ken gegen Osten, gegen Westen die anmuthsvollen Ca-
tkM E stanienhaine / die sich in ebener» Gefilden verkehren,
MK vor sich -je unabsehnbare Pläne von Mayland. So
teWch wie man sich von Como entfernt , verkehren sich die
W M Berge , die Hügel schwinden, und unbemerkt befindt
M » man sich auf der vollkommensten Ebne, die um so viel
i M dr auffallender ist, als der aus der Schweiz oder Rhä-
M« tien kommende Reisende so lange in den höchsten Ge-
K «U biegen eingeschlossen gewesen.
/ kk M Mit dem unebenen Vergland, aus welchem man
WM nun herauskommt, verkehrt man auch die schönen Aus-sichten, und die grosse Ebne, so fruchtbar sie ist, würdeA Ein- dem Fußgänger bald langweilig werden, wann nicht
AM, die schönen Dörfer, die prachtvollen Landhäuser, die
Sen; die man auf der Strasse nach Mapland anträft, in die
GäM Landschaft selbst einen Reitz und angenehme Abänderung
ficht A legten. Unser Weg gieng, sobald wir die-Hügel des
M W- Comascischen Gebiets verlassen hatten, meistens tiefer
Wesir als die anstossenden Aecker, hie und da zwischen hohen
i ih« und breiten Boorten durch, die mit Holzung besezt sind,
je Vor- und uns alle Aussicht über die dahinter liegenden frucht-et, a!< baren Anger nnd Fluren ganz vorenthielten; die Stras-
se war höchst schlecht und ganz der Natur überlassen,ohne einiche darauf verwendete Mühe und Kunst. Seit-. her aber soll sie theils neu angelegt, theils verbessert
f Bttg- worden seyn, nnd jezt zu den schönsten gehören, die
so N- ^ in diesem ganzen Staat sind. Der erste Ort, auf
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