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Beyträge zur nähern Kenntniss des Schweizerlandes / Von Hs. Rudolf Schinz, Pfr. zu U...
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nirgends das Obst hiezu in genügsamer Menge, undrt a im wo man Wein wohlfeil haben kann, entbehrt manswEff ohnehin den Cyder gern.

Es sind nur wenige Gegenden, und zwar zu^mlrr hinterst in den höher» Thalern, in denen man nichtM »p auch wenigstens etwas Sommer-Getreid baue; inden allermeisten pflanzt man aller Arten winter-r, W ix Getreid, ja vast überall säet man in denselbigenimmÄ Acker im gleichen Jahr zweymal, zwar nicht dieM U gleiche Fruchtart, aber neben dem Getreid noch etwas' Vages sehr ergiebiges, wie z. E. türkisch Korn, Fennich,»«Äwe Hirß, u. s. w.

Ich erinnere mich nicht, Dinkel gesehen zu haben,t iie Die gemeinste Getreid-Art ist der waizen, und nachich w'i» diesem kommt der Roggen, welcher soviel an Nu-zen abwirft als immer der Waizen, zumal der Vo-lehviiO. den für diesen zu locker und leicht zu seyn scheint.

Mmzi Haber kauet man sehr wenig der Roggen erftzt

h Apfel- ihn an Frucht und Stroh reichlich.

W. A Alle überigen Gesame gedeyen fürtreflich, vor»

mehr da- züglich das türkische Rorn, und der Moorhrrß.

zmÄler Ware das Land ebener und weiter, so könnte man

i, geriM auch Reis pflanzen an den See-Ufern; in den Thä-

lern, wo noch kleine Ebenen sind, mangelt das dazuW M tüchtige stehende Wasser das Bergwaffer war zu

kii herK kalt Sund zu rohe; man begnügt sich also den Reis

^ Dr aus der nächsten Nachbarschaft aus dem maylandischen

r MA and nvvaresischen wohfeil erhalten zu können.

W In den Garten kann man alle Pflanzen, auch

enM/ selbst die, so ein wärmeres Clima fordern, erziehen

alle und zur Reife bringen; die Italiener geben sich aber

j, hE weniger mit der Garten-Kunst ab, als die Deutschen,

che Wo die Natur freygebig gegen die Menschen ist, da

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