Buch 
Sittenlehre in Fabeln und Erzählungen für die Jugend : Nebst einer Abhandlung über die Frage: Sind die Fabeln eine Uebung für Kinder, oder sind sie es nicht? / mit Kupfern von J. R. Schellenberg
Entstehung
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Er Herr, zum Narren hat er mich!

Doch wenn er einen sucht, so mag er einen kaufen!Soll ich izt in die Stadt mit ihm aus's g'rathwol

laufen?

Ein feiner Herr, wie er, ein plumper Kerl wie ich,Wie, sollten die an einer Bafel sizen?

Was würde mir ihr reiches Gastmal nüzen?

Ich wäre Morgens nur zur Arbeit trag und faul,So, wie mein alter Karrengaul-,

Nein, Freund, ich scherze nicht, der Ausgangwird dich'S lehren,

Komm mit, ich schwöre dir s, du sollst was schönes

hören.

Ich gebe dir noch zwanzig Thaler d'rein,

Komm mit, du sollst mein Gast heut seyn !

Topp Herr Ihr sprecht so hübsch , wer dient'euch nicht mit Freuden?

Für zwanzig Lhaler thut ein armer Wicht sehr viel;In einer Nacht verdient. Diß ist kein Kinderspiel:Erlaubt, ich will mich nur ins SonntagSwammes

kleiden

Nein, Freund, so wie du bist, sollst du meinGast heut seyn!

Auf Schweinebraten komm, und alten Meissner-

wein l

Sie kehren nach der Stadt, da schon die grauen

Schatten

Sich mit dem lezten Stral der Abendsonne galten»

Hie

»