Titel: kxercitatio pvlitics 6e libettste kopuü, und eswurde mit einigen studierenden Schweizern der Ge-wohnheit nach Abrede genommen, daß sie an demTage der Disputation verschiedene Einwürfe öffentlichmachen sollten« Diese letztem bekam Escher vorher zuGesichte; aber es mußten vor Endigung derFeyer-lichkeit alle Zuhörer überhaupt zu Einwendungen auftgefedert werden, und dieser Umstand setzte ihn ingrosse Verlegenheit. Er hatte in einer Stelle seinerSchrift behauptet, ein Staat, worin ein bestimm-ter Gottesdienst eingeführt sey, könne mit Rechtjeden bestrafen, oder wenigstens von sich ausschlies-fen, der neue Lehrsätze ausbreiten, oder auch nur inRücksicht aufGottverschieden denken würde H,nndhieraus folgerten die aus Frankreich Vertriebnen Pro-testanten in Utrecht, der Verfasser billige ihre erlit-tene Verfolgung. Dieses entdeckte Vries, welcherbey der Disputation den Vorsitz hatte, Eschern erst,als er dazu von ihm abgeholt wurde, und fügte hin-zu , er könne den obigen Grundsatz unmöglich in seinenSchutz nehmen. Hierüber erschrack Escher so sehr,daß er bey Hause geblieben wäre, wenn ihm der Pro-fessor durch fein Zureden nicht wieder Muth ge-macht hatte. Die Feyerlichkeit gieng also vor sich;und zwar, so lange Escher die Einwürfe ferner Freun-
*) Am Ende der ibten Thesis hieß es: " 8i conleniu xoxuli„ qnLll-nn cultns ckivini korniL kusrit iudroäuÄL, null! ci-» vimn liest in publioi exsrcitii xrssjuäieium nova sozmam„ in vuiZus clitleinimrre. Lt 1i guin kos tentet, iile .1 mrl-„ xiürxtn oxtiino jn> e xro rntione rei xuniri xoteü. ve-» ro tantummolio iilii sliter äs «i.o lentit, opinivnes vekn„ su38 non äivutLst, ills Piiilsm non xnniri poteit, teil„ tamen so ixlu inäicat, is t->I>8 civitLtiz, in (ju:i lexe kon-,, liinnentali unü tsntnm kst rsiiZio , meinbrum xsrmanerenoiis , U ic!co eFtimo/rn-c