tigen Vorstellungen »er Gesandten ,' welche beydeTheile durch nachdrükliche und für den gemeinenMann rührende Schreiben vom Blutvergiessen ab-zuhalten suchten, hinter der Sitter einigen Eindruckmachten, — kur; , die neue Regierung erbot sichzuerst, durch einen nach Trogen gesandten Deputier-ten , zu Entlassung ihrer Mannschaft. Wirklich legtenbeyde Theile bald darauf die Waffen nieder, obgleichfür die Linden kein Zeitpunkt günstiger gewesen wäre,ihre Rechte durch gleiche Mittel wie die neue Re-gierung zu behaupten. Ihr Nachgeben wurde durchdie Unschlüsstgkeit der vermittelnden Stände veran-lasset, welche die Freunde des Roschachcr-Friedenstäglich verminderte, weil es Unsinn gewesen wäre,dafür sein Leben und sein Vermögen aufzuopfern.Auf solche Weise wurde der Muth der Harten er-höhet, und sie schoben in ihren Schreiben an die Ge-sandten, deren Vorstellungen man, dem ausdrück-lichen Verlangen derselben zuwider, dem Volk zuTüfen niemals öffentlich vorlas, die Schuld desletzten Tumultes ganz auf ihre Gegner. Auch ent-blödeten sie sich nicht zu behaupten, die evangelischenStande hatten kraft der Bünde ihnen zu Hülfe eilensollen, und folgerten aus einigen unbestimmtenAusdrücken jener Gesandten, die neue Regierungsey durch diese letztem selbst zu Haltung eines Ma-lest;-Gerichtes in Trogen und zu wirklichem Ein-tritt in ihre Stellen berechtigt. Nicht nur dieserSchritt, sondern auch die Abnahme der Kirchenrech-nung zu Gais wurde als eine erkriegte Sache zuHcrisau beschlossen , aber nicht ausgeführt; hingegenließ man an die Gemeinden vor der Gitter ein Frie«dcnsmaudat ergehen, in welchem einige Ausdrückezu beleidigend für die alte Regierung waren, alsdaß die Prediger es ohne dieselben abzuändern hat-
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Buch
Lebensgeschichte Johann Kaspar Eschers, Bürgermeisters der Republik Zürich / [David von Wyss]
Seite
170
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