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Lebensgeschichte Johann Kaspar Eschers, Bürgermeisters der Republik Zürich / [David von Wyss]
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175
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hernach beschloß der Magistrat / auf Antrieb vielerPrivatpersonen, welche ihren in dem spanischen Erb-folgekrieg erworbnen Reichthum hinter Mauern undWalle verbergen wollten, die Stadt mit Festungs-werken zu umgeben. Dieses Unternehmen, dem manden Anstrich eines grossen Neligionseifers geben woll-te , fand aber bey den Standen Zürich und Vernweder Beyfall Noch Unterstützung, weil dieselben,sagt Escher irgendwo, mit Recht behaupteten, daßehrsüchtige Nachbarn durch Festungswerke nach demBesitz der Stadt nur noch begieriger werden müß-ten *). Auch reichten die damaligen Staatseinkünfte,obgleich sie, wegen der Aufnahme vieler nach Genfgeflüchteter Familien aus dem mittägigen Frankreich,und wegen bekannter Spekulationen in Bezug aufdie französischen Finanzen, ziemlich beträchtlich wa-ren **), zu den Unkosten desselben nicht hin ; so

s) Ein gewisser Deroques, General - Ingenieur der vereinig-ten Niederlande, mußte zwey Plane zu diesen Festungswer-ken entwerfen, wovon der kostbarere ausgewählt wurde, sodaß Deroques hernach zn Eschern sagte: j-ü taills dien» äs In bslogne u tVIM. äs 6ensve, irmis ilz 1'ont voulü äs tonte karee. »

«») Die französischen Flüchtlinge wurden anfangs von den Gen.fern als blosse Einwohner oder Habikamen aufgenommen.Sie selbst und ihre Nachkommen aber erkauften nach undnach in so grosser Anzahl daS genferische Bürgerrecht, daßdie letztem im Jahr -7Z4- beynahe die Hälfte der Bürger-schaft ausmachten. Auch behielt man in Genf lange dieGewohnheit bey, durch Verkaufung des Bürgerrechtes anbemittelte Einwohner die Staatseinkünfte zu vermehren.Daher schrieb Syndik Düpan noch im Jahr 1744. an Escher:

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