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bert und Bance (1306.) häufig, und zwar vondem oben angeführten A. le Grand als verschiedenerscheint, von dem dort lauter Blätter nach seinereignen Erfindung angeführt werden; wie z. B.Hamlet, Romeo und Juliette, ein Messias und einkleiner St. Johann, Belisar und die Erziehung(Pendant's?), Assopus u. Rhodope (Pendant's?),I'^ppreüsnslon st Is 8 ursts (Pendants), undendlich ein Bildniß der Kaiserin Josephine; wasaber Alles, dem Preise nach zu urtheilen, von kei-ner großen Bedeutung seyn dürfte.
Grand, ( le), ein Maler zu A ix in Provenceum 1653. nach welchem Coelmann (1697.) dasBildniß des H. Vincent Boyer Aiguilles gesto-chen hat.
* — — ( le). So wird auch im Russ.Hofkalender von 1304. ein Baumeister, Mitgliedder Akademie zu St. Petersburg genannt. Ob der-selbe vielleicht mit dem oben angeführten Baumei-ster Johann le Grand dem jüngern Eine Personsey, ist uns unbekannt.
— — ( le). So nennt endlich auch Fio-rillo (III. 549.) einen Lehrer der Malerey zuRouen, der neuesten Zeit, dessen Werke in Absichtder Originalität sehr interessant seyn sollten *).
— — ( ) ohne das le, von Lyon. Von
einem Künstler dieses Namens sah man auf demPariser - Salon vom I. XIII. zwey Blumenstücke,welche aber so hoch gestellt waren, daß man überdas Detail derselben nicht urtheilen konnte. Den-noch (heißt es) waren solche schön anzusehn, undhatten viel Relief. Xonvsllss äes Arts IV. 6 z.
Grandcour, ( ). So heißt irgendwo
ein Künstler, von dem man ein Blatt: Lstaills üsftuternber^ 1753. kennt.
Grande, (Anton del), baute die Galerie desPallastes des Connetable Colonna zu Rom, diefür eines der schönsten Werke dieser Stadt gehaltenwird. Sie ward von Hieronzunus Fonrana vol-lendet. Aoma Von Andern wird übri-
gens, so wie namentlich vom Lex. eben diese Bautedem Joh. Bapt. Grandi, und wieder von AndernI. P. Schor zugeschrieben.
^ Grandhomme oder Granthomme,(Jacob). Ein Verzeichniß meines sel. Vaters führtan die 40. theils von ihm selbst, theils in seinemVerlage ganz gestochene fleißige Blätter an, welchesowohl Bildnisse als Geschichten seiner Zeit ent-halten, und von denen die frühesten mit 1588.datirt sind. Im Gantkatalog vonBrandes findetsich Einiges, doch Weniges, von ihm. Mehreresbey Gandelllni; neben anderen, nach Nabel,das Bild eines Weisen, welcher (was so selten ist)hören, sehen und — schweigen kann.
* Grandi, (Carl). NähereNotizzen von den,übrigens, wie es scheint, wenig bedeutenden Ar-beiten dieses Kupferstechers, s. bey Gandellini.
— (Herkules), ein Künstler, der seinenMeister Loren; Costa wenigstens in der Zeichnungübertraf, und nicht selten dessen Neid erregte, ob-gleich der Schüler den Meister immer mit der größ-ten Schonung behandelte. In Bologna sah manArbeiten von ihm, welche Albano Mantegna's undPerugino's seinen vergliech; denn einen so auser-lesnen, weichen und harmoniösen Pinsel fand manunter seinen Zeitgenossen sonst keinen. Auf eineFreskoarbeit in der Kapelle Garganelli zu St.Peter (das Lex. sagt Sr. Petronio) in Bolognaverwandte er 7. Jahre, und 5. andre um solchenoch auszubessern. Auf der einen Seite erblickte manden Tod der H Mutter, auf der andern die Kreu-zigung ihres Sohns. Bey der darin angebrachtenMenge von Figuren sah kein Kopf dem anderngleich. Dazu kam die angenehme Bizarrerie der
«) Bald von keiner Malerfamilie, wie von dieser, siuvollständige Nachrichten zu Handen gekommen.
Grandin.
Gewänder, die Geschicklichkeit in den Verkürzun-gen, und ein Ausdruck des Schmerzens, der, wievasar, exklamirt, über alle Beschreibung gierig.Da erwähnte Kapelle vor einigen Jahren eingeris-sen werden mußte, wurde noch Vieles von dieserschönen Arbeit gerettet und in dem Pallast Tanaraeingemauert. Noch andre von ihm sieht man inSt. Paul zu Ferrara, in der Kirche di Porto z„Ravenna, im Stadthause zu Cessna, und einigewenige Stafeleygemälde in Galerien, selbst zuDresden. Sein. ehebrech.ersches Weib in derjeni-gen zu Florenz wurde lange für einen Mantegnagehalten. Da er nur 40. Jahre erlebte, und inso kurzer Zeit mehr wie ein schüchterner Schüler,als wie ein Meister arbeitete, so sind überhauptseine Werke selten. II. 2. 223—25. NebenAndern hat H. David nach ihm eine Kreuztragungauf 3. Blättern gestochen, und C. Ruina nach ihmin Holz geschnitten.
— — (Hieronymus de). Caspar Ruina hatein schlechtes Blatt in Holz geschnitten, welches dieErschaffung der Welt (nach Michael Angelo in derSixtinischen Kapelle) vorstellt, und aber seltsamerWeise Hier. ös 6 ran 6 i x-ma-it unterschrieben, unddoch wahrscheinlich bloß von diesem letztem gezeich-net ist. Ob übrigens hier von dem Joh Hieran,.Grand, dem Bildhauer, oder dem Joh. Hier.Grandis dem Maler (des Lexikons) oder gar voneinem dritten die Rede sey, ist uns unbekannt.
— — (Melmo de), Franz Zanrberlan,Proto d. i. Baumeister, DionystusBaldi, Proto;Christoph Sorre, Proto; Jacob Guberni; Mar-chesin Marchefini, der an der Brücke des Konigl.Kanals gearbeitet; Jöh. Maria di pierro, ge-nannt Monaro, Protö; Simon Sorella; Joh.Ant. d, Mario, Maurer der Kirche St. Geor-gius; Martin Rigorr,, Gastaldo, d. i. Vorsteherder Mäurer; Cäsar Francs, Baumeister des Of-ficio del Pröprio; Menüs Zorzi; Franz diFermo; Franz di Piero Murer; Octav Fabris:Alle diese Baumeister und Dauverständige wurden*589 von der Regierung zu Venedig über den vonAnton da Ponte angefangenen Bau der BrückeRialto zu Rathe gezogen. Dem««---« II 5,1.
Grandjean, (Johann), ein Holländer,malte Landschaften mit Schäftrscenen u. s. f. Der-selbe wird in ssalkoens Kabinets - Verzeichniß S.28 u. s. f. angeführt.
— — ( ) ein junger französ. Baumeister,
Pensionnair der französ. Akademie zu Rom seit chor.sandte im I. 1805. dem National - Institute zuParis von den verschiedenen Begrabniß-Gewolben,welche er in dem bekannten Grabmale der CaeiliaMetella, an dem appischen Wege durch Nachgra-ben, entdeckt hatte, Grund-und Aufrisse; nebsteinem Entwürfe zu Restauration des Ganzen. Ausder Kunstausstellung desselben Jahrs sah man vonihm: Den Entwurf zu einem Forum; Details vomTriumphbogen zu Benevent; das Gesimse desForums von Nerva, und den Barberinischen Kan-delaber in Zeichnungen. In ,306. gedachte er,vereinigt mit einem seiner Kunstgenossen, Famin,eine ^.rckitscture toscane ans Licht ZU stellen,welche alle merkwürdigen Gebäude dieses schönenLandes enthalten sollte. FleM'//.
Grandin, (I. L. M.), ein neuerer französi-scher Maler, der um 1803. bey David im Louvrewohnte, dessen Schüler er war. „Ich würde"(sagt Fiorillo III. 530-Zl.) »diesen Künstler un-ter den Schülern Davids aufgezählt haben, wärenicht der Charakter seiner Werke dem seines Mei-sters völlig unähnlich. Er geht seinen eigenenWeg, und strebt nach einer gewissen Originalität.Wiewohl er noch sehr jung ist, so hat er dennochschon im XI. Jahre der Republik ein Gemald auf-gestellt, das der preis des Gesanges genannt
uns, wie wir glauben ohne unsre Schuld, so höchst um
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