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Zweyter Theil, welcher die Fortsetzung und Ergänzung des ersten enthält.
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Hovervogt.

seine erwähnten Zeichnungen in Bistermanier zusiechen, und sammelte diese mit Geschmack ausge-führten Blatter in dem bekannten Werke seinerVoVA§ö plttc>re8gus äes Islss 6s 8icile. 6s

Nii'ltks, 6s l>ipsri etc. welches seit 1782. in 44-Heften in Fol. (das Heft von 6. Bl. und dem Textezu iL.Livr.) auf Unterschrift erschienen war, undden verdienten Fortgang hatte, so daß es nochheut zu Lage sehr gesucht ist, obgleich die bessernAbdrücke sich allinalig selten machen. Noch be-kannter in Deutschland ist der gute Auszug dieserReise vom Bibliothekar Reichard zu Gocha. Voneinzelnen Blattern dann kennt man von Hone!einzig ein Paar Bildnisse (Joseph Xaupi, und L.P. de Bächaumont) und ein drittes Blatt, mit derUnterschrift: Lolumos stnnts tzuisscit; diese allenach L. C. Carmontel; dann, nach seiner eignenZeichnung, in Tuschmanier: le Okar 6c 8te.Uosslic. Hinwieder haben nach ihm gestochen:Demarteau und Janinet (beyde in Rvthelmanier);der erste sechs anmuthige kleine Landschaften, derzweyte die Gegenden von Genua; ferner Delvauxund Longueil gemeinschaftlich, eine perspektivischeVorstellung des Vesuvs. Dann, unter seiner Auf-sicht, P. C- le Bas der jüngere und Mad. Denysgemeinschaftlich: Die Stadt Mefsina mit ihrxmHaven und der umliegenden Gegend, und Joh.Den» (nach Andern wieder Madm. Denis undMichel) sechs Ansichten des Innern von Mcssina,welche letztere (so wie das oben angezogne Blattvon Janinet) der Katalog von Brandes schönnennt). Dieser geschickte Mann lebte noch , 8 o 5 .und übergab damals (ein Siebenziger!) dem Tri-bunal den Entwurf eines Denkmals, das demKaiser Napoleon, einem Auftrag dieses Corps zu-folge, zu errichten wäre. Rost VIll. 228—60.und Mc.

Hovervogt, ( ). Von einem sonst un-

bekannten Kupferstecher dieses Namens kennt mandas Bildniß des berühmten Jesuiten, Peter Cotton.Kn.

* Houet, (Gerard). S-Hoet.

Hourden, ( ), ein englischer Kupfer-

stecher. Von ihm sah man um 1770 nach I. Zof-fani die Bildnisse König Georg III. und seinerGemahlin. M:c.

Houfecsm, (Franz de), ein niederländischerKupferhandler, in dessen Verlag eine Beschneidungnach H. Golzius gestochen worden. Tl^c.

Housmann, (R ) So heißt irgendwo,ohne Weiteres, ein englischer Künstler, der nachR. Reynolds das Bildniß der MißN-Persons, inder Gestalt der — Juno gestochen hat.

* Houston, (Richard). Nach Basan (L6.sec.)geb. 1729. Ein Verzeichniß meines sel. Vatersführt von ihm an die 90. Blätter, darunter an die70. Bildnisse brittischer Großer, Gelehrter, Schau-spieler, nach Reynolds und vielen andern berühm-ten englischen Meistern, zum Theil auch nach seinereignen Zeichnung an. Unter diesen letzter», nenntder Katalog von Brandes besonders dasjenigevon Will. Pikt ein sehr schönes Blatt. Eben soaus denen nach Reynolds: Diejenigen von MißKitty Fisher, als Cleopatra; der Gräfin Elisabethvon Northumberland, der Miß Powell, der Grä-fin Maria von Waldegrave und ihrer Tochter, undRichard Robinson's, Bischofs von Kildare, Vonhistorischen Blättern dann dürften, nebst mehrernKaktungsstücken nach Rembrandt, besonders auch:Ichs Virgin snä Cüilü (die Zingara genannt) nachRaphael, Haman's Verurteilung, wieder nachRembrandt, und endlich der von-einer Teufclinversuchte St. Anton, nach Teniers zubrachten seyn.

—, — ( ), der bekannte brittische Reisebe-

schreiber von Janiaica, Vera Crux in Südamerikau- s. w., wo er alle dasige Pflanzen sammelte undnachher selbst in Kupfer ätzte. Diese Sammlung

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war „in 1780. unter dem Titel: ksliguirc Hous-tonianB 4° ans Licht getreten.

Honten, (G. van). So heißt irgendwo einsonst unbekannter Kupferstecher, der nach N. Pous-sin ein heidnisches Opfer gestochen habe.

* H 0 u; eau, (Jacobe. Seine Bildsäulen zuVersailles: Der Colerische, der Hund und derHirsch, und die Therme des Fauns sind in derbekannten Sammlung von Thomassin 99. ,4,.und 199. jämmerlich abgebildet.

Howard, (Franz). S. Haward.

* — — (H.) I. Smiths Bildniß des Ton-künstlers Corelly, nach ihm, ist sehr schon geschabt,und selten. Noch ein Andrer, Matthey, hat Eben-dasselbe gestochen. Ob es noch der gleiche, oderein neuerer Künstler dieses Geschlechtes sey, vondem man auf der Londner-Kunstausstellung von, 8 o 5 . eine Scene aus Mileons Loinus (Nereus,der seinen Töchtern befiehlt, ein ertrunkenes Mäd-chen ins Lehen zurückzurufen), sehr glücklich vor-gestellt fand, und eben so auf derjenigen von 1806.einen Hero und Leander mit vielen, Vergnügen be-merkte , ist uns unbekannt. London und ParisH. Jahrg. 7 / 7 . , 65 . und 7 l 7 §c.

— — ( ). So heißtauch ein junger Bild-

hauer von Bern in der Schweiz. Auf der dortigenKunstausstellung von 1804. sah man einen Phiioktet,der nach seiner Fußwunde greift; eine Figur, die,obwohl sie nur fleifsig scizzirt war, bereits einenKünstler von vielem Talente verrieth. MenselArchiv IV. Z 4 -

Howlet, ( ). So hieß in England ein

(wie wir glauben ausübender) Künstler, derum 1797. einen Band schöner Aussichten von Lin-colshire Heftweise ans Licht zu stellen, und miteiner historischen Beschreibung zu begleiten gedachte.Deffenrl. zJachr.

* Hoye, (Carl de la). S. Haye.

— — (Niclaus), ein Maler zu Antwerpen,der um den Anfang des XVII. Jahrh, zu Brüsselarbeitete, und welchen eine Handschrift meines sel.Vaters von seinem Llicl. van den Hofe des Lex.unterscheidet. Nach ihm soll R. Sadeler (, 58 Z.)eine Verblendung der Sünder gestochen haben.

— (Rambout oder Rombout van den),der Kunsthändler, dessen im Lex. unter dem Art.des Formschneiders gleichen Namens gedacht wird.Aus seinem Verlage kennt man: Einen Prospektvon Venedig (1608.), und die Bildnisse Cromwels,und des Königes Carl Gustavs, letztem als Statüezu Pferde. ilLc.

* Hoyeau, ( ). Dieser Formfchneider

lebte zu Papillons Zeit in Chartres.

Hoyer, (Cornelius), Königl. Dänischer Mi-niatur- und Pastellmaler, Professor der Akademieder bildenden Künste zu Kopenhagen, Conferenz-Rakh derselben, und endlich — Justizrath, ferner— Rath der Kurfürstlichen Akademie zu Dresden ,wie auch Ehrenmitglied der Akademien zu Wien,Florenz und Bolygna. Derselbe studirte in Frank-reich und Italien, arbeitete eine Zeitlang zu Dres-den und St. Petersburg, blühete von 1780-97.und erhielt in letzterm Jahr von der Kaiserin Catha-rina ll. (wir wissen nicht wofür) einen prächtigenDiamantring. Im Petersburger-Hofkalender er-scheint derselbe noch ,804. als freyer Ehrentheil-nehmer der dortigen Akademie. Clemens, I. Haaslu. a. haben nach ihm gestochen. Hennings S. ,25.und Meusels rJ. Miscell. VIll. 1074.

* — — (David). Derselbe arbeitete ,706:zu Potsdam, wo er des Königes Bildniß malteund erhielt darauf die Stelle eines Hofmalers, mitdem Land- und Zeit üblichen Auftrage, jährlichdrey dergleichen Bildnisse zu fertigen. Auf einem